Inventur der Gedanken.

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Die „DUH“ – ein verwirrtes Kind …

 

Die Deutsche Umwelthilfe ist ein perse krankes Kind,

abstrus an den Gliedern und wirre im Kopf –

gezeugt und geboren in umtreibend’ Wind,

der ständig ihr macht einen zottelig’ Schopf.

 

Sie presset Justitia in lächerlich Formen,

Gerichte geben dem Druck ständig nach –

entwickeln so Unsinn zu allegemein Normen,

und fördern damit einer falsch’ Klientel Sach’.

 

Wer bremst endlich dieses unschöne Schlecht

mit seinen giftigen Blüten –

an denen dann stirbt ein letztes Gerecht

durch wirrer Köpfe unbändig’ Wüten.

© ee

ewaldeden2018-11-16

Eine Welt die bloß noch verlogen ist …

 

weiter als bis zum Ende der 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts will ich nun gar nicht zurürückblicken. Noch weiter zurück könnte ich wohl auf ein Quäntchen Wahr, das denn doch niemand wahrhaben will, stossen.

Zu diesem „Wahr“ gehört denn auch, das die Neueweltengländer von jenseits des grossen Westenwassers die deutsche Kriegsmaschinerie mit den Lieferungen von Treibstoffen für Flugzeuge, Schiffe, Panzerfahrzeuge und Lastkraftwagen über die Schweizer Grenze hinweg bis auf die letzte Stunde am laufen gehalten haben. Selbstverständlich taten es die Pinkertonerben da im Weißen Haus am Potomac River nicht für lau und kostenlos – wobei niemand so genau weiß, wie viele goldene Zähne aus den Mündern der in den Vernichtungslagern von NS-Schergen umgebrachten Menschen durch die Hände der Schweizer Bänker auf den Weg über den großen Teich gebracht wurden. (Eine weitgehend nicht bekannte, aber mit Sicherheit horrende Menge des gleißenden Edelmetalls lagert noch heute in schweizer Tresoren.)

Obwohl die US-Regierenden ja eigentlich wissen mußten, weil nämlich im 12 Jahre währenden Tausendjährigen Deutschen Reich nicht ein einziger Nagel in Germaniens Todeslagerbaracken geschlagen wurde OHNE dass IBM davon erfuhr. Die großen in Deutschland installierten Rechenhilfen des US-amerikanischen Imperiums hielten von Anbeginn des Grauens nämlich jede auch nur irgend staatliche Aktivität akribisch fest. IBM fungierte für die NS Administration in den Jahren quasi als Cheflogistiker.

(IBM Deutschland blieb stets unangetastet unter der Regie des Mutterkonzern in den USA.)

Zu dem “Wahr“ gehört auch, daß die Norweger Wikinger nie wieder Deutsche auf ihrem Territorium sehen wollten.

Unter dem Ausplündern und Brandschatzen durch die deutschen Besatzer hätten seine Landsleute für Tausend Jahre genug gelitten. So hat es mich in späteren Jahren in Stavanger mal ein älterer Wikinger wissen lassen.

Und jetzt stehen wieder Zehntausend deutsche Soldaten in ndem Land mit der langen Küste und dem vielen unter seinen Land- und Seegebieten lagerndem Gas und Öl.

Deutsche Soldaten, von denen der Blau/Gelbe Papa Heuss als der erste zivile Landesvater nach den verlorenen Kriegshändeleien sagte dass es sie nie wieder geben solle. DAS entfleuchte seinem Munde zu einer Zeit, als in Deutschland die obersten Kommandoführer bereits wieder ihre Knobelbecher blankgewienert hatten.

In dem Moment hat der Kerl ebenso gelogen wie auf der östlichen Seite des Eisernen Vorhangs der Spitzbart Walter Ulbricht in 1961 mit seiner Aussage, dass niemand beabsichtige quer durch Deutschland eine Mauer zu errichten. Wenige Tage später stand dieses steinerne Werk.

Das Soldatenspiel hieß in der Endvierziger Zeit nur nicht mehr Wehrmacht und noch nicht Bundeswehr – Amt Blanck stand über dem Ganzen zu lesen. Die Gesichter der Köpfe waren aber die gleichen wie Vorzeits bei der Wehrmacht und nachdem bei der Bundeswehr auch.

Ich frage mich hin und wieder schon einmal, wo es herkommt und wo es hingehen soll, das Spiel.

Soll es den Frieden in der Welt sichern, oder soll es wieder Raum schaffen für unsere bedrängte Nation.

Gleich was auch für Lügen dahinterstehen – die Gesichter die damals wie auch heute daran verdienen sind immer noch dieselben – auch wenn sie mittlerweile anders aussehen.© ee

 

ewaldeden2018-10-26

 

 

Peinlich, peinlich …

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Bericht/Kommentar v. G. Abeldt in der WZ vom 23.Okt. 2018

 

Peinlich, peinlich … nur für wen?

 

Was da abgelaufen und der Öffentlichkeit präsentiert wurde ist ohne Zweifel peinlich für die Ratsfrau und zugleich Stellvertreterin des Jadestädtischen Verwaltungschefs OB Wagner, Ursula Glaser.

Der entsprechende Kommentar des Redaktionschefs der WZ hat bei mir aus dem Stand heraus die Erinnerung an eine vergleichbar gelagerte Begebenheit während einer Verhandlung in einem Oldenburger Landgerichtssaal hervorgezaubert. In dieser Verhandlung wurde der vom Angeklagten als Zeuge benannte und per Gerichtsvollzieher geladene Oberlandesgerichtspräsident vom Vorsitzenden Richter als dienstlich ortsabwesend entschuldigt, um in der kurz darauf anberaumten Verhandlungspause vom Angeklagten eine Etage entfernt in der Gerichtskantine schlemmend und sich angeregt mit Kollegen unterhaltend gesichtet wurde. Über die Begegnung mit und die Begrüßung durch den Angeklagten war der Herr Präsident K. – ebenso wie der mit ihm kooperierende Kammervorsitzende als untergeordneter Kollege – erkenntlich nicht erfreut. Die persönliche hochnotpeinliche Bloßstellung der Ratsfrau Glaser durch den (noch)OB Wagner wäre angesichts des bald aus dem Amt scheidenden Verwaltungschefs für sich alleine betrachtet gewiß nur eine Randnotiz des Rathaustratsches, wenn, ja wenn da nicht die schallende Ohrfeige für die Funktionäre und mehr noch für den ganzen Nautischen Verein und aller anderen sich um die wirtschaftliche maritime Aufwärtsentwicklung der Jadestadt mühenden Einrichtungen hintanhängen würde.

Für wieviel arrogante Mißachtung anderen gegenüber bietet der Kopf des OB’s in der Endphase seiner Wahlzeit wohl noch Raum?

Wie sagte der am Ende noch gestolperte bajuwarische(Fußball)kaiser Franz doch immer so süffisant: „Schau’n mer mal …“ © ee

 ewaldeden2018-10-23

 

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KEIN guter FREUND…!

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Willkommen, „guter Freund …“

Erdogan als „Knastesbote“,
der nur Frieden hat im Sinn –
bringt ‘ne ganz besond’re Note
in das ‘Spree-Athen Berlin.

Begrüßt gekonnt mit Staates Pomp,
mit „Hecklers Koch“ in Schützens Händen –
fehlt nur noch klein Atomes Bomb’,
die ihm hülf das Blatt zu wenden.

Er merkt nur an, ganz leicht und lässig,
leutselig wie es seine Art –
ganz lieb und nicht ein Deut gehässig,
das „Deutschsein“ sich mit Terror paart.

Er fordert so ganz nebenbei,
das jeder Türk’ der hier Verortet,
mit Nachdruck und ganz frank und frei,
sein „Türkischsein“ zuerst verhortet.

So hielten’s schon die Urosmanen,
die ja letztendlich aller Ahnen.
Und eines das er gern noch hätte –
es sei sein größtes Herzbegehr’ –

in jedem Dorfe Minarette,
was zu erfüllen doch nicht schwer.

© ee

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*

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Der „ehrliche “ Bischofsprotest …

und das ‘kanonische Recht’

Die Feistgesichter, Sagenstrichter

spucken hehre Worte aus –

sie tun als wär’n sie Geisteslichter,

dabei sind sie nur Glaubens Graus.

Grell betuchte bunt’ Gewänder,

Glitzergold wohin man schaut –

kein Blick fällt auf Gesellschafts Ränder,

das Einzige, man betet laut.

Man betet laut, das man bedauert,

das solches Untun Regel war –

bis auf den Umstand, daß man mauert

sei doch alles Sonnenklar.

Die Täter wurden „amtsverschoben“,

gar möglichst noch im Nahbereich –

mit einem dichten Netz umwoben,

so lauernd auf den nächsten Streich …

Die „Opfer“, oft alleingelassen,

steh’n am Rand‘ der Zer’monie –

das fasse doch wer es kann fassen,

ich für mein’n Teil, ich kann es nie.

© ee

ewaldeden2018-09-28

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Die „Bild“ und ihre „Post von Wagner“ …

 

Wenn die Macher von Deutschlands einstiger „10 Pfennig-Zeitung“ sich zu Lobhudeleien an die Adresse irgendwelcher im Fokus der Öffentlichkeit stehender und wegen ihres krummgeistigen Agierens angezählter Funktionalisten entschließen, dann ist etwas „faul im Staate“ wie Volkes Mund es ausdrückt.

Dann startet gerade wieder das Unternehmen „Bild-Aufzug“ um einen in Mißkredit geratenen Amtsträger nach oben zu befördern, um ihn dann genüßlich zuschauend ins Bodenlose abstürzen zu lassen.

Wie aktuell mit der vor Verständigkeit für das Verhalten der SPD Vorsitzenden Nahles in dem Gewurschtel um das Objekt Maaßen herum nur so triefenden „Post von Wagner“.

F. J. Wagner verlautbart, ich zitiere ihn wörtlich:

„Andrea Nahles ist eine schnelle Autofahrerin. Aber sie weiß auch, wann sie auf die Bremse treten muß. Für mich ist sie keine Verliererin ….“

Und damit liegt der „Bild-Starkolumnist“ für mich meilenweit daneben – ob bewußt oder aus Unkenntnis der Dinge sei einmal dahingestellt.

Das Verhalten der EsPeDe Frontfrau erinnert mich an das Geschehen um einen Formel 1 Piloten, den es auch aus seinem ländlich-einsamen Heimatlandstrich in die Obhut eines Rennstalles und da in das Cockpit eines Rennboliden getragen hatte.

Der Gute trieb den Rennstallbesitzer und die Mannschaft um sich herum auch ständig zur Verzweiflung, in dem er in voller Fahrt immer wieder den Rückwärtsgang einlegte – weil, wie er es nach den Karambolgen erklärte, das „R“ auf dem Knauf des Schaltknüppels für die Kurzbezeichnung von „Ralley“ hielt.© ee

 

ewaldeden2018-09-21

 

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Auf ein Wort …

Herr Maaßen, wir können noch denken …

Für wie sehr verkümmert, verblödet oder gar gehirnamputiert hält der einflussreichste, mächtigste und unkontrollierbarste deutsche Spitzel-Spezi, der Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen, die bundesdeutsche Bevölkerung eigentlich?
Unbestreitbar ist das Denkvermögen der Bundesbürger nicht ausnahmslos in nobelpreisverdächtiger Nähe angesiedelt, es jedoch für komplett so unterentwickelt zu halten, dass man ihm nur noch dreiste Lügen als Wahrheit auftischt, das ist allein für sich schon ein Straftatbestand.
Des Advokaten Maaßen immer wiederkehrende Beteuerungen, im Milieu des eigenen geheimen und der westlichen verbündeten Dienste geschehe alles nur nach geltendem Recht und Gesetz, scheinen ihren Ursprung in den Kinder-Geschichten vom Räuber Hotzenplotz zu haben.
Jeder Mafia-Boss beteuert natürlich auch ständig die Gesetzmäßigkeit seines und des Handelns seiner Organisation. Da befindet sich der bundesdeutsche Schnüffel-Chef Maaßen in guter Gesellschaft. Angesichts seines Verhaltens wäre es aber doch wohl zutreffender, in unguter Gesellschaft zu sagen.
Zu welchem Zweck und mit welchem Sinnen beschäftigt dieser bundesdeutsche Monsterdienst weltweit überhaupt einen solch riesigen Mitarbeiterstab, wenn der Chef des Ladens nicht einmal die geringsten Kenntnisse über die Aktivitäten angeblich befreundeter Spionagedienste besitzt.
Wie mager mag der Wissensstand des Fähnleinführers Maaßen denn erst in Bezug auf die Aktivitäten feindlich gesinnter Spionageorganisationen sein.
Mir drängt sich daher unverhohlen die Frage auf, ob die sogenannten Freunde nicht die ärgeren Feinde sind.© ee

ewaldeden2013-09-14

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ob GESTERN oder Heute …

Welches Denken oder Wissen steckt eigentlich hinter der Handlungsweise der Bundesregierung, die angesichts der weiterhin auf das mittlere Westeuropa zurollenden Flüchtlings- oder vielleicht zutreffender Migrationswelle, hartnäckig nach dem Motto ‚ erst mal alle rein den Stall und dann schauen wer drinbleiben darf‘ verfährt, und alle Tore ins Land bedenkenlos und ohne vorherige Sichtung der Einlassbegehrenden öffnet?

Das ist doch ein ähnliches Verhalten, als wenn Leiter von Behörden, die zur Überwachung und Kontrolle der Reinhaltung unserer Gewässer ernannt und verpflichtet wurden, erst einmal generell erlauben würden, alle in produzierenden Betrieben im Lande anfallenden Wertigkeiten in Flüsse und Seen ungehindert, ungeklärt und ungefiltert einzuleiten.

Und die ihr unverständliches und leichtfertiges, ja sogar gesetzwidriges Tun dann damit begründen, dass man den riesigen Mengen vor der Einleitung in die natürlichen Gewässer nicht mehr Herr werden könne, und die bedenklichen Partikel deshalb erst nach der Einleitung der ungeklärten Mengen herauszufiltern sich bemühe.

Wie hirnrissig oder dummdreist ist denn ein solches Verfahren. Oder ist es einfach nur blöde, wo doch fast jedes Kind noch im Grundschulalter schon gelehrt bekommen hat, dass so etwas – wenn überhaupt – nur mit dem Einsatz von sehr viel Zeit, sehr hohem technischen Aufwand und sehr viel Geld möglich ist. Während Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung von Schlimmerem (in der Gesellschaft als Prävention überall hochgelobt und gefordert) im Endeffekt nur einen Bruchteil des Aufwandes erfordern würde, der nachträglich nötig ist um die Spreu vom Weizen zu trennen.

Den Tropfen Altöl zum Beispiel, der, nach der ungehinderten Einleitung in Trinkwasser, Tausend Liter Wasser vergiften würde, den sollte man doch besser – weil unschädlicher und kostengünstiger – vor der Vermengung erkennen und absondern. Wie kann eine Regierungschefin, die vom Berufsbild her ja auch noch auf dem Feld der Physik und Chemie bewandert sein sollte, so dummerhaftig gegen alle Naturgesetzlichkeiten handeln? Letztendlich wird sie damit den echten Flüchtigen und bei uns vor der Gewalt in ihren Heimatländern Schutzsuchenden, dauerhaft nicht nur NICHT helfen, sondern sie liefert, durch ihr [nach Notstandsverordnungsmanier vergangen geglaubter Regime erfolgtes] Ausserkraftsetzen bestehender Gesetze alle zukünftig in in unserem Lande weilenden Menschen unberechenbaren Risiken und der permanenten Bedrohung durch die erklärten Feinde unserer gesellschaftlichen Kultur aus. I

Der Eid auf die Verfassung und das Grundgesetz unseres Staates, den jeder Regierungschef und jeder Minister bei seinemAmtsantritt ablegen muß, besagt nach meinem Verständnis etwas völlig anders, als das, was die in unserem Lande Regierenden momentan praktizieren.© ee

ewaldeden2015-11-20

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Die Zentralbanken …

Die Korruptionsmaschine Bankenwesen –
so wie sie wuchert in der Welt –
kann nur am eig’nen Sein genesen,
mit Staatsbetrug sie steht und fällt.

Kein’s Auge kann sie kontrollieren,
kein’s Sinn kann sagen ihr Haltstop –
es könnt‘ sie einzig massakrieren
der Opfer Masse – genannt Mob.

Und das die tumben Opferschaf‘
erwachen aus der Lethargie,
muß man sie bringen um den Schlaf –
doch zweifel ich und frage wie.

Wächst täglich doch das Korrumpieren,
wächst Bankers ungeahnte Macht –
zerfrißt der Staaten Herz und Nieren,
läßt sie versinken in der Nacht.

Steht auf – besinnt euch eurer Stärke,
seid nicht mehr Knecht des Kapital –
befördert wieder gute Werke,
es geht – und es ist ganz banal.

Jagt all die noblen Geldesherren
zum Teufel – wo sie hingehören –
selbst wenn sie greinen oder plärren,
sie stets nur auf den Satan schwören

© ee

Foto https://pixabay.com/de/

merci

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Ballgeflüster …

Der König sagt’s der Dame,
der Springer trägt’s zum Turm –
der wiederum sagt es dem Läufer,
als schlechter Dinger Gutverkäufer.

Verschwiegen wird’s dem Bauer,
als großen Spieles kleiner Wurm.
es sei kein Platz für Trauer
und kein’s Mitleid Inanspruchnahme.

Das Volk es solle jubeln,
wenn es die Söhn‘ verliert
in der Kämpfe Trubeln,
weil Krieg nur Held‘ gebiert.

So schiebt man in Kanzleien –
im sündig‘ Reichsberlin –
des Volkes Todgedeihen
in falscher Freunde Sinn.

Wo bleibt der Mütter Klagen
gegen selbstgerecht Regierer Ruh’n –
schweigt es, weil in diesen Tagen
selbst Frauen diesen Frevel tun?

© ee

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weisst du noch …?

heute zurückgelegt
in die wundertüte
das vergessen
mit der gleichgültig
und die zeituhr
im rückwärtslauf
stehen geblieben
im aufschrei der empörung
von vorgestern
und dann ist es wieder nur
das rauschen der zeit
die hängen bleibt
zwischen den hilflos weinenden.
© Chr.v.M.

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ευρώ

Großpunktgeister, Ελλάδα

hinter blankgeputzten Fassaden
stöhnt das Verständnis mit Ausrufezeichen .

Eingeklemmtes hinter Denkerfalten .

Glattgezogene Ansichten
für fragwürdig Aussichten.

© Chr.v.M.

ευρώ : Einsichtshilfe zum Verständnis.

Oben Hui und unten Pfui …

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.

Oben Hui und unten Pfui …

Der Krieg, das ist die Schüssel aller Waffen
in der man Welt den Tod serviert –
die Kellner haben alle schwer zu schaffen,
damit nicht Blut zu Eis gefriert.

An reichgedeckten Tafeln wird getafelt,
oft wohlbeleibt und schon des Lebens satt –
mit vollen Mündern intensiv geschwafelt,
weil Lust auf Macht noch nicht orgastet hat.

In der Sicht nur weißbehandschuht‘ Hände,
denn ohne sie wär’n sie vom töten rot –
sie löschen nicht, sie fördern Weltens Brände –
ergötzen sich an vieler Wesen Tod.

Nach langer Nacht die Tafel aufgehoben –
den dräuend’ Morgen ekelt der Gestank
der Leichen, die man hat verschoben –
und füllt erneut des Teufels Waffenschrank.

©ee

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Musik bei Rayitodesoul

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Gegen das Vergessen…

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Zum Thema „Hartz IV“

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Zum Thema „Hartz IV“
und Jens Spahns Verhöhnung der Armut.

Was Günther Wallraff recherchiert,
in Arbeitsamtes Amtesstuben
wohl jeden Tag aufs Neu passiert,
inszeniert von bösen Buben.

Seit der Geburt von Hartzes vier
unter Bastaschröders Knute,
wird Menschlichkeit im Amtsgewirr
geprügelt mit verletzend’ Rute.

Nach jedem Hieb ‘ne Seele blutet –
mit jedem Schlag der Graben tiefer,
bis dann und zumeist unvermutet
zertrümmert wird irgendein Kiefer.

Die letzten Glieder in der Kette
der amtsgewalt’gen Bürokratie
sind meistens hilflos, selten nette
Endarme der Hierarchie.

Es wird gemauschelt und getrickst,
es wird vertuschet, ei verflixt,
es wird der Steuer Geld verschoben
doch nie nach Unt’, nur stets nach Oben.

Es werden Statistiken bereinigt –
Zahlenwerk wird umgeschönt
mit Zahlen, die man selbst bescheinigt,
werden Abzocker verwöhnt.

Seit die Strukturen aufgerissen –
zu Agenturen umbenannt –
wurd’ Ordnung vor die Säu’ geschmissen
und der Anstand wurd’ verbrannt.

Seither werden etlich’ Säue fetter
wenn sie im rechten Stall nur steh’n –
in dem geschmierte Hände Amtesblätter
mit rechtem Stempel tun verseh’n …

©ee

ewaldeden

the burden.

wo ist die zuversicht
die adresse des glückes gibt es nicht
sicherheitshalber ein lächeln
zwischen den tränen der furcht

we thought those days
woud never come again
wir hofften es zu schaffen
glauben bleibt als kompaßnadel

zahlt ihr empört die zeche
um aus der ferne
überrollt zu werden
von hilflosen herzen

oder wir, mit gekrümmten rücken
zwischen den verzweifelten
auf der suche nach der adresse
der hoffnung.

© Chr.v.M.

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Macht und Ohnmacht.

und sie können es nicht lassen
laut mit ihren säbeln rasseln
unvernunft und trotzig dumm
feuer, wut und macht und WUM
restwelt dreht sich nicht mal um

provokant im kindergarten
spielen sie wie zinnsoldaten
– nuklear – das wort gedehnt
sicherheit wird abgelehnt
schreckensmeldung dreht euch um

oder bleibt auch weiter dumm.© Chr.v.M.

potem-vceraj-dann-gestern

  كتم يشكون

waves of time

du sagst

sie haben die sonne zerschlagen
hinter dem rücken der eltern
vor deinen augen brannte die hölle
und in dir tastet das herz
nach hoffnungsland

du weinst, sagst du

die tränen der vielen
sie öffnen nur keinen himmel
schwemmen die ängste über unbekanntes
mit verschlossenen lippen
klagelieder werfen auf die not zwischen vielen

gib mir hoffnung ,
sagst du
und ich zerbreche
neben dir
verantwortungs schwer…

© Chr.v.M.‬

potem-vceraj-dann-gestern

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Ein paar Worte an’s Gewissen eines „Freundes“

Ein unbedachter Satz
aus dem Mund von Mister Biedermann,
dahingesagt wie ausgespuckt,
er findet blitzschnell seinen Platz,
als hätt’ er ihn sich ausgeguckt.

Er krallt sich fest in jed’s Gedächtnis,
trotzt einem Heer von bess’rem Wissen –
und ist für Lucifers Vermächtnis
ein teuflisch gutes Ruhekissen.© ee

ewaldeden2018-08-28

tausend köpfige hydra

Processed by: Helicon Filter;

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tausend köpfige hydra

ich wünsche mir raketensilos
und windumbrüche gegen eigene worte
sie haben sich wieder selbstständig gemacht

across national borders and in solo flight

ich habe meine buchstaben verschluckt
von der zukunft ohne frieden und heimat
sie haben sich über mich mundtod gelacht

almost silently صرخة

wer hat unser schwert in die wolken gehängt
damakoles, mit sonnenworten schatten werfend
um staubkörner zu zählen in spinnennetzen

wiege schwergewichtig zwischen toten fliegenbeinen

im kühlen stahlblau der gesetzten kriegsweisen
um abzurüsten hinter gepanzerten stirnen
sie haben mich dann ausgeschaltet

ohne zu fragen nach der zukunft

nun schnitze ich friedenstauben
aus den tiefen der ebenen zum durchflug
über alle meere und seen, länder und grenzen

illusionslos bis zum absturz.

© Chr.v.M.

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Das alte Spiel …

Ablenkungsmärchen, rechter Weg
Politblockade, Speckes Made –

Schlagesworte wie Sahnetorte
die wochenlang im Wüst’wind stand –
verbrannt, verdorrt wie alle Orte
in denen Leben Tod nur fand.

Mit Schaufenstern wie Augenhöhlen
in klapperndem Skelettgerippe,
in dessen Knochen Zocker grölen
aus bandenhafter Abzocksippe.

Der Zocker Namen sind so viele –
nur wenige davon bekannt,
wie zum Beispiel dieser Juncker
aus letzeborgisch Herzogland.

Der gedämpft verkündete –
bestimmet nur für Geistverbündete –
dass man erreichet was man will,
wenn man erreicht des Volkes Still’.

Da ist es gar nicht mal die Frage,
ob Schurkerei, ob Menschenplage –
alles wird dann durchgesetzt,
auch wenn es Volk und Land zerfetzt.

Rogowski tönte unisono
dass wieder Kampf der Klassen sei –
dann vergeßt doch das „piano“
und lasst ertönen Kampfgeschrei –

lasst ertönen Kampfeslärm
der Schurken schlaget auf die Därm –

verjagt die Existenzzerstörer
aus unserer Gesellschaft Mitte –
vertreibt die Einheitsbreibeschwörer
nach guter alter Väter Sitte.

Seid länger nicht die dummen Schafe –
habt keine Angst vor Staates Strafe,
denn ihr seid einzig nur der Staat –
drum säet endlich gute Saat.

©ee

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bonum meridianus.

im ohr der nacht
noch die bilder der träume
durch die uhr der zeit
in den neuen tag
mit offenen augen.

© Chr.v.M.

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Laut.

leise
den wind einfangen
in eine tüte.

mit beiden händen.

wie er erschrickt
bei dem darauf klatschen
über das LAUT.

© Chr.v.M.

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spero

wir sääen neue träume
auf märchendächer
die ihr zukunft nennt
dabei das lachen bewahren

herzgespalten
auf einem bein in neuland
das andere doch immer noch
in der zerlegten heimat.

© Chr.v.M.

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Le désir.

geduldet in geborgter heimat
mit dem wunsch nach bleiben
ohne nach sternen zu greifen
nur den gemeinsamen mond küssen
mit den augen,

als geschwister.

© Chr.v.M.

gegenrechts-blogparade

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Fremde.

wo die schatten sich bewegten
hinter dem letzten blatttod
flackerte die hoffnung
zwischen überlebtem
unter freiem himmel

bruder wind trockne die tränen
dem krieg ferner doch flügellos
noch immer vertrauen
nur welche richtung
mutgegeiselt durch fremdes land.

© Chr.v.M.

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Banner of Peace.

Die dünne schutzlose haut der erde
wie vereitert aufgeworfene pickel
durch den aufprall eurer raketen
der mutterboden heissgeliebt
bis ausgeliefert hilflos
umkämpft im erzittern

unter euren schweren kriegsungeheuern
dieses aufeinanderschlagen
staubbedeckter stiefel
an blankgeputzten gewehrkolben
hängt der tod grinsend
das der mond erblasst

erbrochen die angst
um eure seelen
sonnenstrahlen abgebrochen
abgeschoßen wie pfeile
in die herzen aller
vermeintlichen feinde

es spiegelt sich blutig
der schmerz eurer mütter und kinder
durch weitgeöffnete pupillen
grausam kriegerisch
mit brutalem wahnsinn
zwischen euch brüdern

ihr speist die luft voll blut
und werdet darin ertrinken.
erstarrt sind die züge
im angesicht gottes
rammt dort einen pfahl ein
einen einzigen nur

und hängt zwei friedensfahne auf.

© Chr.v.M.

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schwarz – weiß.

Wo der Glaube nach lässt,
zwischen dem Wechsel des Alten in Neues
– im Wir schaffen das-
und es genau dort nach Frauenangst riecht
die sich Löcher bohren
durch den Nachrichtensturm

Schießen schwarzweiß Gedanken
mit ballenden Fäusten splitterscharf
auf Trugschlüsse in vermeintlich Hoffnungsvolles
bis sich die Ketten der Angst lösen
in Menschlichkeit, Liebe, Verständnis
in den Herzen.

+ Werden wir warten müssen +
sagst du
und das Neue
wird wieder Alt.
Wir hatten DAS
schon mal.
© Chr.v.M.

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иностранец .

Fremd.

wir haben nicht die selbe Sprache
nicht den selben Glauben
wir haben nicht die selben Ansichten
nicht das selbe Land

wir haben die gleiche Hoffnung
besitzen alle ein Herz und eine Seele
wir bemühen uns um Verständnis um Verstehen
und tragen in uns die Hoffnung

wir haben in uns eine Melodie
nach liberté, مساواة
und nach братство
und sind uns doch so fremd.

© Chr.v.M.

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vacuum.

die tage ohne dich
sie hatten ihren glanz verloren,
meine schmetterlinge im bauch
hatten den flughafen
in deinen augen gesucht.
schmetterlingsflüge
ohne dich,

sag mir wo landen ?

an der wand
hing die zeit,
ich löste wieder ein blatt,
tage ohne dich
sie fallen wie flocken
vor meinem herzfenster
und bleiben mir liegen .

© Chr.v.M.

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Atemzüge

Minute zur Stunde
Tag um Nacht
Monat bis Jahr

sag mir
wo ist
der Bahnhof ?

© Chr.v.M.

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dare to do something…

Halten wir das Feuer an
die Angst sie hält die Herzen warm

und die Natur erstrahlt in Weiß
und in den Augen brennt es heiß

um still den Schrecken zu bedecken
als würde Alles sie verstecken

Nachrichten laut in diesen Tagen
sie sagen, wir klagen, erstarrt

im wagen.
Weinend schwitzen wir

erschrocken
im Glasgarten.

© Chr.v.M.

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Weit entfernt.

Wo worte verletzen
verschwimmen die ersehnten ufer
der verzeihung.


Belangloses meutert trotzig
in der enge der stirn
kleinkariert, stur, unversönlich,


bis wir zurück in den rahmen
der ernüchterung
fallen.

© Chr.v.M.

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powerless

wir hatten worte gesammelt
um das entäuschen zu verstecken
sagst du

nun sitzen wir
in den schatten der buchstaben
um das wort HILFLOS zu ersetzen

hörst DU, fragst du
im klang der winde
wie sie fielen

die buchstaben
mit der entäuschung,
über all das unbegreifliche.

© Chr.v.M.

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laute Angst.

im Schein der Lichterkette
würfeln wir stumm
zwischen dem vermeintlichem Ruhepol
um den Verstand

zu mehr Menschlichkeit.

© Chr.v.M.

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flüchtende Leisetreter

Wir fallen aus dem Rahmen
in die Ernüchterung.
Mit offenem Mund

auf zertretene Fragen.

© Chr.v.M

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loses

gelöst alle worte
wo der himmel sich aufbläht
im auf und ab

kompromisgedehnt
in internetschleifen
zwischen dem warten

ein hochschaukeln
im fröstelnden weltbegreifens
wer ist hier noch wer.

© Chr.v.M.

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NULLTEXT.

sich beugen können
das unfassbare begreifen lernen
sich öffnen für die not fremder
es war alles schon einmal da

völkerwanderung ins herz verstaubter großkotzbürger
schwarzdeutschland deine lieder sind nicht bunt
todgeredete dauerbeschallung leerer politiker
herzschwer das verständnis für nichts

menschlichkeit bekommt einen anderen namen
ängste vor dem zusammenbruch
wehrlos gefesselte seelenverbundenheit
hilflos von mensch zu mensch

und wer hat furcht ?
das ich – das wir ?
mit leeren händen, leerem herzen
leeren häusern, leeren augen

wer ist bruder
wer ist schwester
fragwürdiges
zum nulltext.

© Chr.v.M.

ignoranz

die größte eselei der menschheit in der neuzeit
unverständliches gegenwärtiges
und alle denken nur an sich
dann ist an alle gedacht
denkt man

nur

der einzelne ist so verloren
in der masse der ignoranz.

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Last Christmas Sound.

Weihnachtslieder.

Unter einem Tropfenteppich gefroren
aus den Tränen der Flüchtenden schwebt
ein Klagelied über dem Hoffnungspfad.

Leise Töne von schmerzenden Hunger,
nach Mitgefühl und Menschlichkeit,
in dieser besinnlichen Lamettazeit.

© Chr.v.M.

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the last post.

Transformations.

Geneigter Himmel
deine Blicke verwelken
kein Hoffnungsblatt hängt mehr im Baum.

Schneeschwer brechen die Tage durch Äste
die gekürzte Zeit taumelt
zwischen den Flocken.

Dezemberkalt trägt der Augenblick
unter eisigen Wimpern den
stillen Frieden vor das ausklingende Jahr.

© Chr.v.M.

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sed fugit interea, fugit irreparabile tempus.

unsere zeit hat ihre ruhe verloren
ein eisiger wind zieht über das land

zwischen endlosen herzgräbern und seelengruften
in angst und schweigen hüllt sich das denken ein

wie staub im wind verweht
diese hilflosigkeit bekommt einen neuen namen

wohltuend ist der frieden
wohltuend und doch nur ein traum

friede nur
so weit ich sehe

ohne brille.

لم أكن خائفة، والآن ؟

© Chr.v.M.

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tausend köpfige hydra

tausend köpfige hydra

ich wünsche mir raketensilos
und windumbrüche gegen eigene worte
sie haben sich wieder selbstständig gemacht

across national borders and in solo flight

ich habe meine buchstaben verschluckt
von der zukunft ohne frieden und heimat
sie haben sich über mich mundtod gelacht

almost silently صرخة

wer hat unser schwert in die wolken gehängt
damakoles, mit sonnenworten schatten werfend
um staubkörner zu zählen in spinnennetzen

wiege schwergewichtiges zwischen toten fliegenbeinen

im kühlen stahlblau der gesetzten kriegsweisen
um abzurüsten hinter gepanzerten stirnen
sie haben mich dann ausgeschaltet

ohne zu fragen nach der zukunft

nun schnitze ich friedenstauben
aus den tiefen der ebenen zum durchflug
über alle meere und seen, länder und grenzen

illusionslos bis zum absturz.

© Chr.v.M.

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Oktobermoment.

an der ecke rundet sich
nicht die sprache
die wir kennen
und wem
was sagen
in der nacht

es turnen nur
die katzen sichtbar
grau sind dort
die schatten
der flüchtenden
unter den laternen

eingegossen
mit der zuversicht
im nachtlicht
eines oktobermomentes
wie nachtmotten
in bernstein.

© Chr.v.M.

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Splitterzeit.

zelebral zerlegt das jahr
brechen bildhaft wunden auf
die wir sahen auf den gesichtern
als das wort flucht trieb
auf glühenden winden
die bürde zweier welten
mit der ungestillte sehnsucht
nach friedvoller geborgenheit
euch und vielen hoffnungssuchenden
– zwischen uns die weite leere –
in eine ausgebrannte zukunft.

© Chr.v.M.

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RAUMNOT.

wo ist mir der raum in deinen augen geblieben

silbenweise habe ich deinen namen
über meine herzkante gehoben
im bauch die kribbelnden wellen
der verliebten buchstaben

hinter augenfenster wirft mich
das grau durch die verlorene zeit
in meinem herzen eine wüste
aus staubkörnern am sinkenden himmel

wo ist mir der raum
in deinen augen
geblieben ?

© Chr.v.M.

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waves of time :

كتم يشكون

du sagst

sie haben die sonne zerschlagen
hinter dem rücken der eltern
vor deinen augen brannte die hölle
und in dir tastet das herz
nach hoffnungsland

du weinst, sagst du

die tränen der vielen
sie öffnen nur keinen himmel
schwemmen die ängste über unbekanntes
mit verschlossenen lippen
klagelieder werfen auf die not zwischen vielen

gib mir hoffnung ,
sagst du
und ich zerbreche
neben dir
verantwortungs schwer…

© Chr.v.M.

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Stolperfalten.

An deiner Rinde
geduldige Ameisenwanderer.
Sieh die ewig Fleißigen
wie sie sich abmühen
aufraffen über die Holzfalten
hinter der Parkbank
auf der die Jugend lümmelt
vor dem Leben geflüchtet
in ihrer Zeit
der Mutlosigkeit.

© Chr.v.M.

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التوقيت الشتوي

Getragen die brüderliche Schwere
auf unserem Rücken
mit dem Gesang der Religionen
auf den Lippen

Der Geist im Schmelztiegel
der Kulturen
unter dem Flammenmeer
der verängstigten Gefühle

Bleiben wir Menschen
du und ich
und teilen als Freunde uns
Sonne und Nacht.

© Chr.v.M.

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Death and we.

Wenn die Nacht anbricht nach unseren Tagen
stehen wir uns dann als Fremde gegenüber
um den lautlosen Flug
der mutlosen Seelen zu hören
im grellen Licht schweigend.

Gemeisselt dann dort in die nackte Wand
die späten Erkenntnisse :
Wir waren alle Schwestern und Brüder
bis der rote Punkt vor Scham aufleuchtet
und die Sterne weinend erlöschen ?

© Chr.v.M.

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Lieber @JensSpahn, leben Sie für einen Monat vom HartzIV-Grundregelsatz!

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Lieber @JensSpahn, leben Sie für einen Monat

vom HartzIV-Grundregelsatz!

.

Da lebt ein „Spahn“ im irren Wahn
und wütet mit des Satans Kräften,
als Besorger von des Teufels Taggeschäften.

Gefördert von Pastorens Töchterlein,
die nie erlebt was Armut ist,
die selber lebt im Sonnenschein –
auch wenn der nur ein Haufen Mist.

Sie hält sich „Spahn“, den Menschverhöhner,
als Schutzschild, ja als „Rechtsverwöhner“
gegen Teilparteies Streben
der ihr will ans Überleben.

Auch wenn sie glaubt Spahn kaltgestellt,
wie sie es oft schon inszeniert
der Bursch’ ihr in den Rücken fällt
dass ihr das Blut zu Eis gefriert.

Da hilft ihr auch kein lamentieren –
da schützt auch kein“ das wollt ich nicht“ –
ich wünscht ihr möge das passieren
wovon der Spahn verächtlich spricht.

©ee

ewaldeden2018-03-13

.

https://www.change.org/p/lieber-jensspahn-leben-sie-für-einen-monat-vom-hartziv-grundregelsatz-armut-spahn?recruiter=53562041&utm_source=share_petition&utm_medium=facebook&utm_campaign=share_petition& .

Bitte …. schließt euch ALLE dem Protest an – vergeßt in diesem Falle alle Verschiedenheiten in euren Ansichten – schafft der Menschlichkeit wieder Raum.
Danke an ALLE die dabei sind.

Ewald Eden

Versteht’s dass ich’s nochmal erwähne –
wo gehobelt wird da fallen Späne,
also setzen wir den Hobel an
und hobeln fleißig Span um Span
von den fallend’ Spänen eines
wird’s dann ein „Spahn“ sein, ein ganz kleines –
mit Kehrschaufel und Spänebesen –
schwupps in den Ofen …
das ist’s dann mit dem „Spahn“ gewesen …

©ee

ewaldeden2018-03-15

Sie werden sich nicht ändern,

die Herrschaften.

Ablenkungsmärchen, rechter Weg
Politblockade, Speckes Made –
Schlagesworte wie Sahnetorte
die wochenlang im Wüst’wind stand –

verbrannt, verdorrt wie alle Orte
in denen Leben Tod nur fand.

Mit Schaufenstern wie Augenhöhlen
in klapperndem Skelettgerippe,
in dessen Knochen Zocker grölen
aus bandenhafter Abzocksippe.

Der Zocker Namen sind so viele –
nur wenige davon bekannt,
wie zum Beispiel dieser Juncker
aus letzeborgisch Herzogland.

Der gedämpft verkündete –
bestimmet nur für Geistverbündete –
dass man erreichet was man will,
wenn man erreicht des Volkes Still’.

Da ist es gar nicht mal die Frage,
ob Schurkerei, ob Menschenplage –
alles wird dann durchgesetzt,
auch wenn es Volk und Land zerfetzt.

Rogowski tönte unisono
dass wieder Kampf der Klassen sei –
dann vergeßt doch das „piano“
und lasst ertönen Kampfgeschrei –

lasst ertönen Kampfeslärm
der den Schurken schlaget auf die Därm –
verjagt die Existenzzerstörer
aus unserer Gesellschaft Mitte –

vertreibt die Einheitsbreibeschwörer
nach guter alter Väter Sitte.

Seid nicht länger mehr die dummen Schafe –
habt keine Angst vor Staates Strafe,
denn ihr seid einzig nur der Staat –
drum säet endlich gute Saat.

© ee

.

Andrea Nahles …

Die Nahles, dieses Muttertier,
hat was Fatales, glaub’ es mir –
sie bringt die SPD zur Strecke,
bringt sie ganz einfach um die Ecke,

so das beim keuchend’ Zieleinlauf
für nächstes Parlamentes Wahl
Kandidatenleichen liegen zuhauf
und füllen grosses Jammertal.

Die einst so stolze Mutter Sozi
für die viel Mannen sich geplagt
besteht jetzt nur und noch aus Spezie’s
die Gier nach Geld und Posten jagt.

Es schrumpft der einst so stolze Kader –
zu Schrumpelobst im Wüstensumpf,
nichts stört die Funktionär’ der Hader
weil Werkers Schwert schon lange stumpf.

So stehen sie mit großen Füßen
in grundverschieden Lagerstatt –
die ‚ohne Macht‘ die werden büßen
fürs Schlemmen der Genossen Nimmersatt.

© ee

ewaldeden2018-08-07

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Rio20 – Acapulco 2012

 

Schwachsinn mit System?

Blödsinn mit Ansage?

Oder Unsinn mit Zielsetzung?

Das wär’ ein wahrlich schlicht’ Benennen,

mit eingebaut’ Entschuldigung,

wär’ des Verbrechens Huldigung,

und würd’ jede Moral verbrennen.

Es ist schon böse Hinterlist,

die ständig produziert den Mist

der, lang zuvor schon aufgesetzt,

akribisch wird mit Welt vernetzt.

Man traut sich, Lügen anzupreisen,

die offensichtlich stinkend faul

die man verbind’t mit Luxusreisen

und stopft dabei sein gierig’ Maul.

Natur bleibt ständig auf der Strecke –

man hört das Denken ‚Mensch verrecke’-

verrecke, wenn Du das nicht frißt

was letztlich für Dich übrig ist.© ee

 

ewaldeden

Bundesregierung.

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Bretterhausen ….

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Wilhelmshaven –

die Stadt an der Jade oder Schlicktau, wie die preußischen Seesoldaten ihren Heimathafen in Anlehnung an die ehemals reichskaiserliche Provinz Tsingtau nannten, ist drauf und dran, den von althergebrachten Ökelnamen abzulegen und ihn durch die Bezeichnung als „Bretterhausen“ zu ersetzen. Dem Anschein nach trägt die Mehrheit der Wilhelmshavener Bürger (die Mitglieder des Stadtrates eingeschlossen) nämlich ein Brett vor dem Kopf, das die ungehinderte Sicht auf die Entwicklung der Gegebenheiten in ihrer Kommune versperrt. Und DAS nicht erst seit Wagner. Wofür und für wessen Interessen steht eigentlich der „Erste Bürger“ dieses Gemeinwesens? Hat er das Gesamtwohl seiner Mitbürger im Sinn und tritt vehement dafür ein – oder dient er einer überörtlichen Investorengruppe, wie zum Beispiel dem Klinikfresser „Rhön AG“ als Rammbock, um den Finanzhaien dahinter die ihnen noch verschlossenen Türen zu öffnen, damit sie in der Folge und ungehindert jede gewachsene Struktur im sozialen Gefüge und in der Gesundheitsfürsorge zu ihrem Nutzen zerschlagen können? Das fast unentwirrbare Tarifgeflecht zu Ungunsten der Beschäftigten innerhalb der Verschachtelungen der RNK Gesellschaft und deren zahlreichen Tochter- und Nebenbetrieben aller Art läßt keinen anderen Schluß zu – zumal das jetzt bereits fürstlich zu nennende Gehalt der „“Geschäftsführerin mit dem Rhön Geruch“ von 250tausend €uro per Anno mal eben so aus dem städtischen Handgelenk heraus eine Aufbesserung um 50tausend €uro erfahren soll.
Der Wechsel der Andrea Aulkemeyer von einem der Vorstandsposten bei der „Rhön AG“ in die Funktion der Geschäftsführerin des RNK als Wilhelhelmshavener Stadtkrankenhaus läßt die Installation eines „Trojaners“ an der Spitze der Verwaltung des durch das jahrzehntelange ungehinderte Wirken des Mißwirtschaftsgespannes Menzel/Brost marodierte Gebilde RNK vermuten.
Die Vorgänge um die diversen Krankenhäuser im benachbarten Bremerhaven und der Wesermarsch sollten allein schon Warnung genug für den Rat sein, die Notbremse, des Zuges in das Verderben hinein, zu ziehen.
Da wie hier ist offenkundig nicht der Gemeinsinn, nicht die soziale Ausgewogenheit die Triebfeder jeglichen Handelns, sondern die maximale Profitorientierung zu Gunsten etwaiger in Warteposition verharrender privater Klinikbetreiber. Die gegenwärtige Geschäftsführung ist ein Indiz dafür.
Es ist an der Zeit, dass die Wilhelmshavener Bürger – und allen voran die Frauen und Männer in den Ratsfraktionen die Bretter vor ihren Köpfen beseitigen. Die Masse dieses Holzes könnte zum Bau eines Floßes genommen werden, um darauf den Trojaner AA samt Gefolge zu verladen und ihn übers Meer in die Wüste zu verschiffen. Denn DAS kann man in Wilhelmshaven noch – die Verladung der beiden monumentalen Ardelt-Krane am gestrigen Tage hat es bewiesen.© ee

ewaldeden2014-02-26

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Gerster, ach nee…

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Der „Aspirant“ F.G.

Florian Gerster …

 

als Mit-Amme des Ungeheuers ‘Würgeschlange Hartz IV’ vielen Menschen im Lande noch in schlechter Erinnerung. Florian Gerster als Kumpan des Sozialzerstörerkartells Schröder, Hartz und Berger. Der Florian Gerster, der während seiner kurzen Amtszeit im Dom des Nürnberger Arbeitslosen-Vatikan seinen Thronsaal für unglaubliche Summen Geldes renovieren ließ (der Limburger Protzbischof Tebartz van Elst läßt grüßen). Florin Gerster, der den präsidialen Charakter der Nürnberger Bundesanstalt in eine Art von „Handelsagentur“ mit Vorstand und Aufsichtsgremium (deren ‘Bezüge er zuvor natürlich vervielfältigen ließ) umwandelte. Florian Gerster, der OHNE Ausschreibung die nun ‘Agentur’ zu einem Dorado der Selbstbedienung für externe sog. ‘Berater-Unternehmer’ machte, denen er freihändig immense Millionenbeträge in deren bereitwillig geöffneten Rachen schob. Was ja letztendlich dann auch zu seiner Demission führte. Dieser Florian Gerster erdreistet sich doch tatsächlich in der öffentlichrechtlichen Flimmerkiste im Programm der ARD der Aussage seines obskuren Bruders im Geiste, dem Pseudo-Journallier Roland Tichy, beizupflichten, als der mit einem Satz die Verantwortung für die Sklavenhalterischen Lohn- und Arbeitsbedingungen in (für die Investoren Dukatenesel) den neuen Brief- und Zustelldiensten sowie der Paket- und Expresslogistik den Menschen, die sich für einen noch nicht einmal Hungerlohn Tag für Tag die Hacken abrennen (und das auch noch als scheinselbständige ‘Subunternehmer’) mit der Behauptung:

(Zitat) „Viele Menschen sind bereit, sich ausbeuten zu lassen. Die arbeiten freiwillig, die werden nicht in Ketten vorgeführt“

die Schuld an der Misere zuschiebt.

Wie oft und wie tief darf ein bundesdeutscher Politiker, der in vielzähligen Ämtern und Positionen schon für fürstliches Salär „gewütet“ hat, hart für einen Sklavenlohn arbeitende Menschen beleidigen und damit ihrer Würde berauben, bevor es den Erniedrigten einfällt aufzustehen, um Menschen vom Schlage eines Florian Gerster endlich in die Wüste zu schicken?©ee

 

ewaldeden2017-12-14

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Die schweigende Mehrheit in unserem Lande

ist die lauteste Bevölkerungsgruppe –

es hört sie nur niemand …© ee

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Ein fröhliches Jagen …

 

Wilhelmshaven – eine nach dem „Dr. Bernd Otto – Prinzip“ vergesellschaftete Stadt, gesplittet, verschachtelt, verholdingt, (schein)privatisiert, unkontrollierbar und zu einem Selbstbedienungsladen oder Versorgungsparadies für geschasste oder abgehalfterte Politgrößen im Westentaschenformat verkommene Kommune.

Nach dem allgemeinen Verständnis hinsichtlich der Einordnung von Städtegrößen befindet sich die Jadestadt mit ihren nichteinmal 80tausend Einwohnern zwischen Klein- und Großstadt, ist also ein mittelgroßer besiedelter Flecken, deren politische Führungen aber von Anbeginn der Existenz dieser preußischen Seesoldaten-Exklave dem Trugbild einer weltweit bedeutenden Stadt aufsitzen, oder besser gesagt, hinterherhecheln. Eine mittelgroße Gebietskörperschaft also, der ein gut dotierter Oberbürgermeister als Hauptverwaltungsbeamter, ferner etliche Dezernenten als Fachbereichsleiter und, und, und … als komplette Führungsspitze für den „Konzern Stadt“ vorstehen.

Für einen „Konzern“ dieser kleinen Größe sollte eine solche Führungsspitze für eine ordnungsgemäße Betriebsführung durchaus genügen (überhaupt, wer für dieses allenfalls „mittelständische Unternehmen die Bezeichnung ‚Konzern’ eingeführt hat, der muß schon irgendwie an Größenwahn leiden).

Eine solche Gliederung alleine wäre überschaubar, kostenmäßig tragbar und kontrollierbar – zumindest von unabhängigen Wirtschaftsprüfern und von den gewählten Ratsmitgliedern (sofern sie verständig sind und nicht nur für ihre parteilichen Spitzen vor Ort als „Stimmbeschaffer“ fungieren – sowie es bei Abstimmungen im Rat sehr häufig den Anschein hat).

Eine solche übersichtliche Kontrollierbarkeit würde jeden Wildwuchs von Pöstchenschieber- und Parteifreundversorgerei aufs äußerste einschränken, wenn nicht sogar verhindern. Und gerade diese Verhinderung von Vetternwirtschaft und Klüngel hat in den vergangenen Wahlperioden der letzten Jahrzehnte jede Stadtregierung verhindert – mit Zustimmung des jeweiligen Rates verhindert. Stattdessen lagerte man immer mehr Belange in schnell gegründete, zum Teil dubiose oder gar Luftblasen GmbH’s aus – in (privatrechtliche)Töchter der Stadt, über die die Mutter Stadt mit ihren Ratsmitgliedern aber nichts mehr zu sagen hat – ja, deren Ratsvertreter nach wiederholtem Bescheiden der Verwaltungsspitzen nicht einmal mehr das Recht auf Auskunft über die geschäftlichen Aktivitäten und die wirtschaftliche Lage der einzelnen Tochtergesellschaften haben, eben weil das Konstrukt ja im privaten Wirtschaftsrecht angesiedelt sei. Was wiederum Vertuscherei, Schönfärberei, Lug und Trug Tür und Tor öffnet. Siehe das Geschehen und die Entwicklungen der letzten, der Menzelschen Jahre am, im und um das städtische Krankenhaus und seine vielen Nebengesellschaften drumherum – für das sich mittlerweile und Gott sei Dank des Staates Anwalt interessiert.

Nun wird seit der letzten Kommunalwahl in der Verwaltung und in des Rates Gremien ständig davon schwadroniert, was denn nun alles dringlichst geändert, verbessert, (auf)geklärt werden müsse – es wird unablässig hin und her angedacht, wie in die Unordnung des „Konzerns Stadt“ denn nun wieder eine überschaubare Ordnung hineinzubringen sei. Eine „Unordnung“ – es mit Chaos zu benennen wäre wohl angebrachter – die teils von den jetzigen Anmahnern einer neuen Ordnung in den vorausgegangenen Legislaturperioden selber hergestellt oder zumindest unterstützt wurde.

Ein Paradebeispiel haben wir in der WTF, der Wilhelmshavener Tourismus und Freizeit Gesellschaft, deren Anfänge im soliden alten nordstädtischem Seebade-Verein um den Gründervater und stets rührigen Organisator (Schupo)Harz liegen. Diese gute Einrichtung der Bürger war den Stadtoberen von Anbeginn ihres Bestandes ein Dorn im Auge, auch wohl, weil sie da nicht das Sagen bzw. keinen oder nur einen beschränkten Einfluß auf die stetige und gute Entwicklung der Dinge um das Wilhelmshavener Kur und Badewesen der Nachkriegszeit ausüben konnten.

Nachdem der Geniusstrand in seiner Urform der Aufspülung anfangs des Rüstersieler und in der Folge des Voslapper Watts mit dem Ziel der (Chemie)Industrieansiedlung zum Opfer fiel, und damit dem Voslapper Seebadeverein die Existenzgrundlage – die Steuerung des Badegastaufkommens im jadestädtischen Norden – abhanden gekommen war, hatten die Stadtoberen mit der Gründung der damals sogenannten Freizeit endlich auch in der bis dahin recht flott florierenden und heute sog. „weißen Industrie“ das Heft in der Hand.

In den Anfangsjahren der „Freizeit“, und solange es den bundesweit bekannten und beliebten Campingplatz auf dem Gelände der ehemaligen, bei der Verlängerung der Posener Strasse – als Baustoff für diese – abgetragenen Voslapper Sanddüne mit der seeseitigen Restbadefläche des einstigen kilometerlangen Sandstrandes gab, solange klappte es einigermaßen passabel mit dem Fremdenverkehrsgeschehen unter städtischer Fuchtel. Bis dann der Größenwahn keimte, Wurzeln schlug und zu wuchern begann.

In den oberen Etagen der Burg am Meer machte man sich die Überlegungen und Strategien des obersten Gewerkschaftsbetriebswirtschaftlers Dr. Bernd Otto als Guru des Machtvermehrens mehr und steter zu eigen und folgte ihnen bereitwillig. Als begeisterten OTTO-Verehrer habe ich von Anbeginn seiner Dienste für die Kommune den späteren Stadtkämmerer Frank wahrgenommen. Besonders nach des Ottos scheinbar gelungenem Husarenstreich mit der Übernahme der hiesigen in NVA umbenannten Konsum-Genossenschaft, mit ihren Produktions- und nordwestregionalen Vertriebsstätten, und deren Umbenennung in dann COOP. Es war ja für die Wilhelmshavener Laienpolitiker auch wohl zu ungewöhnlich und zu fantastisch, mit anzusehen und vorgeführt zu bekommen, wie aus eins erst zwei, dann drei und im „haste nicht gesehen“ ganz viele wurden, ganz viele Gesellschaften meine ich. Aus einem zuerst noch zögerlichem Beginnen des Umwandelns wurde nämlich ganz schnell ein rasantes „GmbH’s aus dem Hut zaubern“ Spiel.

Seit einer Reihe von Jahren haben wir nun den trägen Moloch WTF mit seiner, wegen der vielen Anhängsel, spürbaren Unbeweglichkeit an der Backe. Der bisherige Geschäftsführer ist nicht zuletzt an der Unmöglichkeit, den Verflechtungen des Filzes zu entkommen, gescheitert und sein Dienstverhältnis mit der Stadt daran zerbrochen. An der mangelnden Kompetenz oder Ideenlosigkeit des gegangenen Kopfes hat es denn doch wohl nicht gelegen. Wie sonst ist es nämlich zu erklären, dass die Bremerhavener ihn für sich und ihre zukunftsträchtigen und ehrgeizigen städtischen Vorhaben als Tourismus-Chef für die Region an der Unterweser schon gekrallt haben, als sein Vertrag mit der Jadestadt noch in den letzten Zügen lag.

Der Wilhelmshavener Oberbürgermeister hat da allerdings den oder die Kollegen aus der Stadt an der Columbuskaje noch um einiges überrundet – man könnte es vielleicht als neuen Wagnerschen Rekord in die Bücher eintragen lassen. Er hat in einer Ad-hoc-Entscheidung, die den „aus dem Hut Zauberkünsten“ seines andersparteilichen Vorgängers fatal ähnelt, einen Nachfolger für die Position des Geschäftsführers der WTF in den Sessel gehoben, oder vielleicht geschoben … ach nein, wir nennen es gehievt, weil wir ja so maritim sind.

Er hat eine Person mit der Wahrnehmung der Geschäfte betraut, die während ihrer Radiozeit (und auch wohl schon zuvor) nie einen Hehl aus ihrer Menzelschen Hosenbeinnähe gemacht hat. Vielleicht war diese „Ernennung“ ja vonnöten, um das farbliche Gleichgewicht in der schwarz/roten Högerbaukaaba wieder herzustellen.

Nun hatte der designierte oder bestätigte WTF Geschäftsführer noch vor seinem offiziellen Amtsantritt nichts Eiligeres zu tun, als den Bürgern via Tageszeitung zu verkünden, dass auf eine Senkung des jährlichen finanziellen 4 Millionen Minusbetrages bei der WTF nicht zu hoffen sei, zumal die WTF einen 6stelligen €urobetrag, allein als Miete für ein leerstehendes Phantomgebäude am Hafenkai, an eine andere städtische GmbH, an eine Schwestergesellschaft also, zahlen muß. (Bei sechsstellig pendeln meine Überlegungen zwischen 100 000 und 999 999 €uronen hin und her und können dabei nirgendwo so recht Fuß fassen).

Sieh einmal an, was für eine schlaue Erkenntnis und was für ein schizophrenes Handeln, habe ich bei mir gedacht – und mich zugleich gefragt, warum denn dann sein Vorgänger gehen musste, wenn sich offensichtlich an der finanziellen Misere der WTF GmbH auch in Zukunft nichts ändern wird. Das Gleichgewicht der Kaaba lässt grüßen.

Na ja, zumindest hat der regierende Erste Bürger der Jadestadt nun einen Menschen mehr in seinem Verwaltungsbau, der mit des Bürgermeisters Tun – oder zumindest mit dieser einen Entscheidung des Verwaltungschefs – doppelt zufrieden sein kann. Der Geschäftsführer der WTF GmbH bezieht nun in der Zukunft auch ein doppeltes Gehalt, weil er ja seinen bisherigen Geschäftsführerposten beim Lokalradio beibehält.

Das „Pfründe verschieben“ und das politische „Vettern versorgen“, stellt für sich alleine schon eine untragbare Unmöglichkeit dar – dem Tun die Krone aufgesetzt, oder dem Fass der Boden ausgeschlagen, dass geschieht aber durch den Umstand, dass künftig der Geschäftsführer eines kommunalen Wirtschaftsbetriebes, nämlich der Wilhelmshaven Touristik und Freizeit GmbH auch zugleich der Geschäftsführer vom Medienorgan Radio-Jade ist. Damit gehen unweigerlich zumindest zwei miteinander verkoppelte Dinge einher: Erstens wird Radio-Jade in seinen Programmen überhaupt keine, die Stadt und ihre Verwaltungen berührenden, kritischen Bemerkungen oder Berichte mehr ausstrahlen, und Zweitens kann sich der OB mit seinen Dezernenten entspannt in der Gewissheit zurücklehnen, dass ihnen fortan von medialer jadestädtischer Seite keinerlei Unbill in Form etwaiger kritischer Berichterstattung droht. Damit hat man es in Kaisershaven fast geschafft, hinsichtlich der öffentlichen Medien paradiesische Zustände für Alleinbestimmer herzustellen. Ich vermag mir allerdings nicht zu helfen, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass unsere Gesellschaft auf dem Kopf steht – dass wir so etwas schon einmal irgendwann hatten, dass mit brachialer Gewalt im täuschenden Gewande die Freiheit der Presse, und damit die verfassungsgemäße Demokratie Stück für Stück ausgehebelt wird.

Ich kann nun für die weitere Jagd auf Pfründe allen Jägern nur ein „Waidmannsheil“ zurufen, obwohl ich mir sicher bin, dass von den Beteiligten kein „Waidmanns Dank“ zurückkommen wird. © ee

 ewaldeden©2013-01-12

 

(Das mit den Bezügen [Geschäftsführergehalt] aus zwei sich im Grunde ausschließenden Töpfen ist wohl auch irgendwann andernorts sauer aufgestoßen und inzwischen klariert worden).

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Die Komödienbühne EU

und ihr minderklassiges  Komödiantenpotenzial …

 

Ich frage mich angesichts der aktuell auf der Bühne Europa, und in den sie einrahmenden Kulissen, laufenden Darbietungen wie es möglich ist, dass so roßtäuscherische Gemüter wie der in Polen beheimatete Präses des EU-Rates eines zu haben scheint, und von denen es in den EU Chefetagen erschreckenderweise eine erkleckliche Anzahl gibt, es immer wieder in staatliche Führungspositionen schaffen.

Der polnische EU Dirigent sollte sein Augenmerk tunlicher darauf richten, wie er mit seinem Orchester den zweifellos vorhandenen polnischen Ungeist in der Flasche behält.

Seine Entgegnung auf die Trumpschen Entblätterungen, auf dessen Europatrip der letzten Tage, in denen der US-Präsident die EU neben einer Reihe anderer Staaten – als Feinde bezeichnet

(Zitat)„Amerika und die EU sind beste Freunde. Wer auch immer sagt, wir seien Feinde, verbreitet Fake News.“

läßt jedoch an seinem Grundwissen und seiner Fähigkeit Fakten zu erkennen und anzuerkennen beträchtliche Zweifel aufkommen. Ist dem EU Ratspräsidenten von östlich der Oder/Neiße Grenze denn nicht der Ausspruch des altgedienten Schlachtrosses de Gaulle, dem angesichts der Unterzeichnung des sog. „Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrages“ noch im Bannkreis des, für die junge und noch in feuchten Windeln liegende Bundesrepublik handelnden Rhöndorfer Alten, der Satz, dass es unter Staaten keine Freundschaften gibt, sondern nur Interessenwahrung stattfindet, in seinem Bedenken? Nun gut, jeder muß, respektive kann nicht alles wissen – in bestimmten Ämtern sich befindende Personen sollten auf ihrem Rebett doch ein wenig mehr an Wissen gespeichert haben. Auch oder besonders Politiker und noch besonderer, wenn sie sich als Volkes Vertreter bezeichnen.

Zum Abschluß eine kleine Betrachtung einer Nebensächlichkei, die vielleicht gar ein Treppenwitz der Geschichte ist und vielleicht irgendwie den einen oder anderen Karikaturisten fordern könnte:

Nur weil beide Präsidenten (zufällig?) den gleichen Rufnamen tragen wie der etwas schusselige Entenonkel Donald aus der Hirarchie der Ducks müssen sie nicht zwangsläufig auch dessen liebenswerte Charaktereigenschaften verinnerlichen.© ee

 ewaldeden2018-07-16

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Das wahre Gesicht

Das wahre Gesicht einer schrägen Entwicklung,
in einem Staat der scheint’s keiner ist –
in dem auf jeder Ebene die kleinste Bewegung
gesteuert wird von hinterer List.

Einer hinteren List, die offen verborgen
auf Weltens Bühne agiert –
einer List, die nach Macht strebt im Morgen
und deshalb ständig neue Teufel gebiert.

Sie kommen in vielerlei Kleidern daher
und tragen die neuesten Schnitte –
ob im Ornat oder in Hosen leger,
sie drängen sich stets in die Mitte.

Sie stützen nur das, was die Pfründe vermehrt,
die Pfründe von kriegslüstern Machern –
sie machen nur das, was die Geldmacht begehrt,
indem sie die Menschen verschachern.

Der Freiheit soll es vorgeblich dienen,
der Würde und der Demokratie –
man mordet die Völker mit lächelnden Mienen,
und fragt nicht warum und nicht nach dem Wie.

© ee

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Ein Bild, das Erinnerungen weckt …

Irgendwann war der Name da, und tat gerade so unbefangen, als wäre er schon immer da gewesen – der „Rüstringer Berg“.

Das ging mir durch den Kopf, als ich auf der halben Höhe des künstlichen Hügels zwischen der NWO Tankerlöschbrücke und der 4ten Einfahrt an den dort aufgestellten Dalben aus Eisenholz nach dem Namensschild eines kürzlich verstorbenen, auf See bestatteten und mir lieb gewesenen Menschen suchte.

Diesen Ort hier kannte ich – oder passender, der Himmel über diesem Ort war mir vertraut. Ich kannte ihn schon so lange, wie ich mich an meine Kindertage zurückerinnern kann. Alles das, was ich jetzt unter diesem Himmel vorfand, das musste ich erst mühsam in die vorhandenen Erinnerungsfächer meines Wissens einfügen. Dieser jetzt so veränderte Ort war für uns „End- oder Nachkriegsgewächs“ in unseren frühen Wachstumsjahren der Inbegriff von bizarrer Wildnis und unbegrenzter Freiheit.

Diese, mit den zerstörten Resten militärischer Anlagen, im Hafenbereich aufgeschüttete Halde war unser Berg, wenn wir – stolz wie einst Winnetou in den Erzählungen von Karl May – mit der Hand über den Augen von der Kuppe aus über den Jadebusen blickten, dann gehörte uns Stepkes die Welt der Watten und die Weite des Wassers – Richtung Osten bis hin zu den Butjänter Deichen und gen Norden bis hinter die Kimm.

Ach, was war das eine Welt – eine Welt ohne Zäune und mächtige Stahltore – eine Welt ohne Schilder und ohne Verbote.

Eine Welt, in der die Luft noch nach See schmeckte und nicht nach Diesel, nach Chemie und Chlor roch.

Eine Welt in der der Übergang vom Land zum Wasser noch Sand und Watt und buntes lebendiges steinernes Deckwerk war, und nicht kalter rostbrauner Stahl und lebloser grauer Beton.

All das Neue, das Andere musste ich erst mühsam zur Seite räumen, bis ich die lebendig gebliebenen Grundlagen einordnen konnte.

Und plötzlich waren sie wieder da, die Bilder. Die Bilder von der „Oase“ als dem frühen richtigen Nachtbarbetrieb in der geschundenen Hafenstadt.

Zu einer Hafenstadt, zu „Kaisers Hafen“ zu „Schlicktau“ gehörte schließlich auch ein Etablissement, das die Seeleute, die Besatzungen der Pötte aus aller Welt auf ihren Landgängen anlaufen konnten, und in dem sie für ein paar Stunden vor Anker gehen und ihre Heuer lassen konnten.

Nur liefen zu der Zeit Kaisers Hafen keine Pötte aus allen Winden an – des Kaisers einst so stolzer Hafen war so gut wie tot.

Krabbenkutter, deren Kapitäne mit ihren Netzen auf Munitions- und auf Minenfang gingen, statt auf Granat und Scholle zu fahren, prägten das Bild. Sie zeichneten das Bild einer von gewaltigen Trümmerbergen gesäumten städtischen Küstenlinie.

Die Wirtsleute der Oase brauchten sich aber wegen der fehlenden trockenen Seemannskehlen, um den Ausschank am Tresen, um ihre Umsätze in der Bilanz nicht zu sorgen.

Der Absatz von geistigen Getränken, der Umsatz von Dienst- und Leistungen vieler Art stimmte über all die seemannslosen Jahre hinweg.

Viele Honoren der Jadestadt, deren Namen damals jedem Kind in der Region geläufig waren – waren selbstlos in die Bresche gesprungen, und erfüllten die konzessionierten Schankräume und zugelassenen Nebengelasse mit Leben.

Auch wenn von dem nächtlichen Treiben bei schummrigem Licht in der Baracke auf dem einsamen Berg nichts durch die hölzernen Wände nach draussen drang, blieb den weniger betuchten Menschen im Städtchen nicht ein derber Spruch oder auch ein Kiekser, der sich im Inneren tat, verborgen.

Nun erinnert die jetzigen und nichtvergangenheitskundigen Besucher dieses Fleckchen Erde gar nichts mehr an den Lusttempel längst entschwundener Elendsjahre. Es bietet sich dem Auge des Ankommenden ein völlig anders Bild – bis auf den Weg die Auffahrt zum Parkplatz hinauf, an dem sich ausser dass er in die städtische Parkraumbewirtschaftung mit einbezogen wurde, nichts geändert hat.

Dessen Anblick und der behelfsmäßige Zustand haben sich über die Zeiten gehalten, Als wenn sie jemand für die Nachwelt konserviert hätte.

Trostlos, erbärmlich, eben nachkriegsmäßig.

Auf eine schon wiederum bewundernswerte Weise vernachlässigt, als wenn es das Neue, das Sehenswerte, das mit Eifer von fleißigen Händen geschaffene Dahinter gar nicht gäbe.

Dabei ist irgendwer dabei, auf dem Rüstringer Berg einen schlüssigen Bogen über die vergangenen Zeiten zu ziehen – Dinge und Ereignisse, die vordergründig scheinbar wenig miteinander verbindet, auf eine wunderbar wohltuende Weise miteinander zu verflechten.

Den Anfang des Zeitenbogens macht ein – bei Baggerarbeiten zum Zwecke der Fahrwasservertiefung gefundener – mächtiger Stockanker eines Großseglers aus dem 18ten Jahrhundert.

Dem Relikt aus der Vordampfschiffzeit schließt sich die „Halle“ mit dem von Säulen getragenen und mit Grünspan überzogenen Pagodendach an. Als Erinnerung an die wilhelminische China-Epoche, das nach dem Ende der preußischen Kolonialträume jahrzehntelang das Postamt in der Wilhelmshavener Ebertstrasse zierte.

Das schwergewichtigste Element dieses Bogen sind zweifellos die, von den Großmannsplänen des Tausendjährigen Reiches übrig gebliebenen grobkieseligen Betonquadern von anderthalb Metern Seitenlänge, die bis zur großen Sturmflut vom 16ten auf 17ten Februar des Jahres 1962 am Ende des Geniusbankstrandes die seeseitige Schutzmauer des Voslapper Seglerhafen bildeten, und – nachdem sich der tobende blanke Hans grollend von den überfluteten Landmassen zurückgezogen hatte – überraschenderweise am Fuße des Rüstringer Berges zu finden waren.

Daneben haben auf dem Areal eine Reihe ausgedienter Gußplatten als Zeugnis der industriellen Entwicklung der Region aus den frühen Produktionstagen der Sander Eisengiesserei.ihre hoffentlich letzte und gebührende Ruhestätte gefunden.

Ein Schaukasten unterhalb der obersten Ebene vermittelt einen ersten Eindruck der Anlagen der Nord-West-Ölleitung im sogenannten Heppenser Groden als Hinterland des Rüstringer Berges. In den endfünfziger Jahren stand die hunderte von Metern ostwärts in die Jade hineinragende Tankerlöschbrücke für den Anfang einer neueren Industrialisierung – eines neuen Zeitalters innerhalb der Stadtgrenzen.

Die Umschlagsanlagen der NWO im Heppenser Groden haben bis in die Gegenwart berechtigten Bestand, wogegen viele Folgepläne von großen Traumfabriken immer wieder zerplatzten, wie bunte, sich in Stacheldraht verfangende Luftballons. Und immer wieder wurde von den oft planlosen Planern an den Hebeln der Macht der Natur ein Stück ihrer Natur .für die Errichtung von zumeist Luftschlössern genommen.

Eine Gedenktafel versucht, die Gedanken an die Partnerschaft des Marinestandortes Wilhelmshaven mit dem US-amerikanischen Flottenhafen Norfolk wachzuhalten, oder zumindest darauf hinzuweisen, dass eine Verbindung zwischen den Städten auf militärischer Ebene besteht. Als eine mit Leben erfüllte Partnerschaft vermag ich diesen Bund allerdings schwerlich benennen – er ähnelt für mich frappierend einer Ehe, die nur noch auf dem Papier besteht.

Zum neuesten Projekt „Seefrieden“ mit den in den Himmel ragenden Dalben und den darauf angebrachten Gedenkschildchen mit den Namen von auf See bestatteter Verstorbener – auf Grund dessen mich mein Weg nach langer Zeit überhaupt einmal wieder zum Rüstringer Berg führte – passt im maritimen Sinne eine große, aus der aktiven Verwendung ausgemusterte Fahrwassertonne , die ein findiger Geist zur Wasserseite hin, auf dem Plateau unmittelbar davor, plaziert hat.

Der kleine Süßwasserteich in der Senke abseits des ehemaligen Oase-Standortes würde mit ein wenig Kreativität zu einem wunderbaren Kontrapunkt dieser auch gedanklich in erster Linie seewärts gerichteten Anlage werden – zu einem Ruhepol inmitten der Ruhe und des Gedenkens an die Seelen der Dahingegangenen.

Ich wünschte mir, in der Stadt und im Umland würde verstärkt und mehr auf dieses ja wohl einmalige Ensemble in der Region hingewiesen werden.©ee

ewaldeden©2013-06-28

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Gorch Fock Haus
25. Februar um 15:20

Königliche Würdenträger
bei der Parkinson – Regionalgruppe Wilhelmshaven.

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Seit Jahren steht bei der Wilhelmshavener Gruppe das traditionelle Grünkohlessen mit der Wahl der Kohlkönigin und des Kohlkönigs als gesellschaftlicher Höhepunkt auf dem Programm.
So war es auch in diesem Jahr.
Es wurde gesungen, gescherzt und ohne Rücksicht auf Kalorien das köstliche Essen genossen.
„Grünkohl mit Speck, Kassler und Pinkelwurst, dazu Salz- oder Bratkartoffeln. Als Nachtisch Vanilleeis mit heißen Kirschen und als krönender Abschluß einen Klaren zur Verdauung“.
So stand es auf der Menükarte des Gorch-Fock-Hauses, in dessen äußerst gepflegten Räumlichkeiten das Ganze zum wiederholten Male stattfand, geschrieben.
Nach einem ostfriesischen Sprichwort ist dieses „National-Gericht“ so gesund, dass der Haus-Doktor während der Kohlzeit getrost auf Reisen gehen kann.
Urkundlich wurde der „Grünkohl“ bereits im Jahre 1545 anläßlich des Bremer Schaffermahles erwähnt.
Über Jahrhunderte war das „Bremer Schaffermahl“ eine den Männern vorbehaltene Domäne – Frauen durften den Kohl und was dazugehörte nur zubereiten und die Speisen auftischen.
In den 30er Jahren des 20sten Jahrhunderts wurde diese Regelung aufgehoben, und bei den Wilhelmshavenern gibt es nichts Schöneres als das Männer und Frauen gemeinsam den Grünkohl geniessen.
Für ihre Verdienste um das Wohl der Gruppe wurden in diesem Jahr unsere Mitglieder Gerda Heiungs und Gerhard Diederichs zum Kohlkönigspaar ernannt.
Gruppenleiter Werner Hoffmann und Organisator Rolf Janßen verliehen – vom Beifall aller Anwesenden begleitet – die Königsorden an die neuernannten Majestäten.
Ein besonderer Dank an dieser Stelle für die wie immer hervorragende Leistung der Küchen- und Servicemitarbeiter des Gorch-Fock-Hauses.

Wilhelmshavener Selbsthilfegruppe Parkinson.

©ee

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Wie sich die Dinge, Verhaltensweisen und Geschehnisse

doch NICHT geändert haben … …

Der Brummkreisel Effekt

Bei den bisherigen Kanzlern unserer Nachweltkriegszwei-Republik bereitete es mir stets keine Probleme, deren Tun und Lassen auf der politischen Bühne ein- oder den jeweiligen Interessenlagen zuzuordnen. Deren Hin- und Herkursen konnten die Bürger, wenn sie denn nur ein wenig politisch interessiert waren, einigermaßen erkenntlich folgen. Es war zumindest eine gewisse Kontinuität vorhanden.

Verstehen konnten die meisten sie denn aber trotzdem nicht, weil sie nicht den Mut besaßen, sich vorzustellen, dass „Ihre“ gewählten Volksvertreter, die ja in ihrem Verständnis den Krieg gemeinsam mit ihnen verloren hatten, sich mitnichten zu den Kriegsverlierern zählten, sondern es ihnen immer nur glauben machten..

Es ist aber ja gut und einträglich für die Hintermächte, wenn die Masse des gedemütigten Volkes, ehrfürchtig und auf ewig dankbar, auf den Knien kriecht, und zu seinen „Rettern“ aufschaut.

Es war in den späten 40ern und auch noch in den Anfangs 50er Jahren irgendwie verständlich, denn die „Nähe“ des angeblichen „Systemwechsels“ in 45 war noch zu nahe – und ein wenig schuldig fühlte sich doch fast jeder damals schon den Kinderschuhen entwachsene Deutsche nach Kriegsende. Es wurde ja von aller Welt und den eigenen Regierenden immer wieder und wieder und bis auf den heutigen Tag genährt und am Leben erhalten, dieses Schuldgefühl. Schuldgefühl macht doch so schön opferbereit.

Es sollten einmal die Summen, die bis gegenwärtig dafür dem deutschen Volk abgepresst worden sind, öffentlich aufgelistet werden. Die Summe der Leistungen würde jeden Rahmen sprengen und im Volke blankes Entsetzen hervorrufen, das mit Sicherheit in Wut und Hass auf die dafür Verantwortlichen umschlüge. Dann hätten wir den deutschen „arabischen Frühling“.

Daß man nach der „Errettung“ aus den Klauen des Nationalsozialismus in Ämtern und Positionen unseres Landes zum großen Teil in eben die gleichen Gesichter sah, in die die Menschen im Reiche schon in der Maske der Nazis geschaut hatten, daran hat erkenntlich und verständlich damals im Lande fast niemand Anstoß genommen. Es waren ja die „Fachleute, die „Erfahrenen“ in Politik und Verwaltung – UND sie waren ja allesamt geläutert, von den Alliierten entnazifiziert und mit einem der berühmt berüchtigten „Persilscheine“ ausgestattet worden.

Diese berühmte deutsche Allzeit-Erfindung, die ALLE, aber auch ALLE Westen weißwäscht, die von ihren Trägern irgendwie durch Betrug, durch Verrat oder auch durch Mord besudelt und verdreckt worden sind.

Sie waren ebenso geläutert, wie im Märchen der Wolf, der Kreide fraß, bevor er sich über die Geißen hermachte und sie vertilgte.

Dieses wohl urtypisch deutsche „Kanzler-Gen“ des „Wandelns im Sagen“ (der ‚Alte’: Was schert mich mein Geschwätz von Gestern) ist nun, da es den ersten weiblichen Wirtskörper seit seinem Entstehen zugewiesen bekommen hat, erschreckend mutiert.

Es bewirkt bei seiner Trägerin nun nicht mehr nur noch nachvollziehbare Hin- und Herkurse, sondern es hat sich auf dem Weg über den Kehrtwendungs-Effekt zur Brummkreisel-Manie fortentwickelt. Denn ein so schneller Wechsel in den An- und Aussagen, ein solches Rotieren durch alle Spiel- und Abarten im politischen Sandkasten, das kann nur durch immer schnelleres Drehen um sich selbst erreicht werden. Der Brummkreisel-Effekt also. Wir kennen ihn alle aus unseren Kindertagen. Nur, unsere Brummkreisel, wenn wir sie denn durch gekonnte Schläge mit der Peitsche in Bewegung hielten, die richteten durch ihr immer schnelleres Rotieren keinen Schaden an – sie verrieten, verschacherten und vernichteten kein Volk. Das machte unsere „Brummkreisel“ von damals – im Vergleich zu dem Exemplar im heutigen Kanzleramt – so liebenswert.

ewaldeden©2013-03-17

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Lieber @JensSpahn, leben Sie für einen Monat vom HartzIV-Grundregelsatz!

brot

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Lieber @JensSpahn, leben Sie für einen Monat

vom HartzIV-Grundregelsatz!

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Da lebt ein „Spahn“ im irren Wahn
und wütet mit des Satans Kräften,
als Besorger von des Teufels Taggeschäften.

Gefördert von Pastorens Töchterlein,
die nie erlebt was Armut ist,
die selber lebt im Sonnenschein –
auch wenn der nur ein Haufen Mist.

Sie hält sich „Spahn“, den Menschverhöhner,
als Schutzschild, ja als „Rechtsverwöhner“
gegen Teilparteies Streben
der ihr will ans Überleben.

Auch wenn sie glaubt Spahn kaltgestellt,
wie sie es oft schon inszeniert
der Bursch’ ihr in den Rücken fällt
dass ihr das Blut zu Eis gefriert.

Da hilft ihr auch kein lamentieren –
da schützt auch kein“ das wollt ich nicht“ –
ich wünscht ihr möge das passieren
wovon der Spahn verächtlich spricht.

©ee

ewaldeden2018-03-13

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verarmt

Versteht’s dass ich’s nochmal erwähne –
wo gehobelt wird da fallen Späne,
also setzen wir den Hobel an
und hobeln fleißig Span um Span
von den fallend’ Spänen eines
wird’s dann ein „Spahn“ sein, ein ganz kleines –
mit Kehrschaufel und Spänebesen –
schwupps in den Ofen …
das ist’s dann mit dem „Spahn“ gewesen …

©ee

ewaldeden2018-03-15

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Notdienste …

Eine schon etwas ältere Nachbarin rief mich kürzlich abends an – ich spürte bei den ersten Worten, die aus dem Hörer trällerten,  sie war nicht  gut drauf.  War sie auch nicht. Durfte sie auch. Was war geschehen? Ihre alte Freundin Migräne war zu Besuch gekommen Da sie längere Zeit nicht bei ihr reingeschaut, hatte sie unserer Nachbarin  umso heftiger zu erzählen. Wie es zugeht, wenn  Migräne anfängt zu erzählen …  Wer auch eine Freundin namens Migräne hat – der weiß davon ein Lied zu singen!

Nach einer Weile Pflichtertragen – man kann ja alten Freundinnen gegenüber nicht so sein – kramt unsere Nachbarin in ihrem Tablettenkästchen, um der Migräne einen Tritt in den Hintern zu versetzen. Wie in solchen Fällen üblich – trotz intensiver verzweifelter Suche findet unsere Nachbarin kein Mittelchen, dass ihr hilft.

Bevor sie sich ihrer Migräne ergibt, greift sie zur Zeitung – Rubrik Notdienste!

Gott sei Dank – nach dem dritten zittrigen durchblättern hat sie die Seite gefunden …

Was liest sie da???

Den diensthabenden Notarzt finden sie unter www.notaerzte.de

Das hämische Lachen ihrer Migräne hat unsere Nachbarin vor Wut die Zeitung in tausend Stücke reißen lassen.

Das war für sie übrigens die letzte Ausgabe ihrer langjährigen Tageszeitung …

Jetzt frage ich mich, gehen die Zeitungsmacher bei ihrem Verweis auf eine Internetseite davon aus, dass jeder ältere Zeitungsleser einen PC mit Internetanschluß am Bett stehen hat???

DA muß ich doch mal fragen – Zeitungsdeutschland – wohin treibst du????

© ee

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Unglaublich, aber wahr …

Bensersiel Illegal

Unglaublich, aber wahr …

der größte „Schwarzbau“ Europas.

Als mir am Morgen die Übertitelung: „Illegale Strasse vertreibt seltene Vögel“ ins Auge fiel, war mein erster Gedanke, dass da ein beschäftigungsunterforderter Journalist wohl mit allen Mitteln versuchen würde sein Sommerloch zu füllen oder eine ereignisarme Sauregurkenzeit zu überbrücken. Beim einlesen in die Geschichte fühlte ich mich aber zusehends in die Neuauflage der Stadt Schilda oder besser gesagt in das innere Geschehen eines Tollhauses versetzt. Seit über eineinhalb Jahrzehnten haben von den Bürgern gewählte Rats- bzw. Kreistagsparlamentarier und angestellte oder beamtete Staatsdiener in Esens Bensersiel im ostfriesischen Landkreis Wittmund permanent UND bewußt Europäische-, Bundes- und niedersächsische Landesgesetze und Vorschriften ignoriert und unterlaufen. Sie haben OHNE gesetzlichen Rückhalt Grundeigentum enteignet und Naturparadiese zerstört. Sie gingen – und gehen noch – sogar soweit, Entscheidungen der höchsten Gerichte auf Dauer zu ignorieren. Durch das bewusste und absichtliche Fehlverhalten, der gewählten bzw. bestallten Amtsinhaber ausgelöst, rollt letztendlich eine ungeheure Kostenlawine auf Stadt und Kreis zu. 9 Millionen €uro Baukosten lasten schon seit der Freigabe der illegalen Strasse auf dem Stadtsäckel – 5 Millonen €uro zurückzuerstattende Fördergelder aus überregionalen Töpfen dürften dazukommen – wobei die Kosten für den Rückbau und die Landschaftswiederherstellung, sowie dieEntschädigung für die betroffenen Landeigentümer, die ein Vielfaches der Summe ausmachen dürften, darin noch gar nicht enthalten sind. Fast lapidar wird dann im Kasten am Ende des Berichtes erwähnt, dass es dem Steuerzahler wohl teuer zu stehen kommen wird, das Ganze. Ich habe mich angesichts dieser Nachsatzes spontan gefragt: „Wieso Stadtkasse, wieso Steuerzahler?“ Soll es etwa heissen, dass, wer in Deutschland Ratsherr oder Mitarbeiter einer Gebietskörperschaft ist, in bestimmten Funktionen und Ämtern die Narrenfreiheit die oberste Prämisse ist und diese die bewusst, also vorsätzlich gesetzwidrig agierenden Amtsinhaber vor jeder Haftung und Strafverfolgung schützt?

Wenn es so ist, dann kann ich nur jedem Bürger empfehlen eine dieser Funktionen anzustreben. Das wäre dann doch wirklich für alle ein Schlaraffenland.Ewald Eden © ee

Bürger Portal* * *

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Die Anakonda Natoisten …

Sie spielen nicht nur falsches Spiel,
sie zielen auch auf falsches Ziel –
ihr Selbstversprech‘ hinweggefegt,
Armeen an Rußlands Grenz‘ verlegt.

Da üben sie mit Oligarchen
aus Ukrainscher Wüstenei –
gebärden sich wie einst Monarchen
in Weltenkriegens Einerlei.

Des Bundes Wehr, sie soll erstarken
seitdem Prinzeßchen kommandiert –
wen will die Dame denn beharken –
gegen WEN wird nächster Krieg geführt.

Auf welchem Felde hehrer Schlachten
soll fließen vieler Menschen Blut –
wo Enkel später Kreuz‘ betrachten
und schauern vor der Ahnen Mut.

Wo heuchlerische Nachminister
dann gesteckte Kränze legen –
und sich gebaren wie Philister,
die einst dem Lügentrunk ergeben.

©ee

ewaldeden2016-06-08

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Staates Moral …

oder Bullenbeißers Geheimdienst

Die deutschen Regierungen, seit dem Ende des zweiten Weltkrieges bis in die Gegenwart, hatten und haben ausnahmslos alle eines gemeinsam – nämlich ein irreales, oder treffender ein arg gestörtes Wahrnehmungsvermögen, was die Absichten, das Verhalten und die Ziele der US-amerikanischen Regierungen betraf und betrifft.

Anfangs beruhte das Anlehnungs- oder auch Unterordnungsbedürfnis auf der persönlichen Biografie der einzelnen Politiker der bundesdeutschen Szene. Auf der einen Seite aus der eigenen NS-Vergangenheit heraus, auf der anderen Seite aus einem entstandenem Missverhältnis oder Zerwürfnis mit ehemals Gleichgesinnten der Weltmacht auf der kommunistischen Seite entsprungen.

In den Kinderjahren der neu entstehenden Bundesrepublik waren den „schwarzen“ Regierenden hier die Bestimmer aus dem Weißen Haus ein willkommener Deckmantel ihrer eigenen anrüchigen Drittenreichsvergangenheit, den „roten“ Regierenden im westlichen Deutschland dagegen ein probates Mittel, um sich an den abtrünnigen Genossen der arbeiterparteilichen Vorgeschichte zu rächen.

Und durch die persönliche Macht Profit erlangen, das wollten sie natürlich alle. Da gab es in der Tat unter deutschen Nachkriegspolitikern nur sehr wenige rühmliche Ausnahmen.

Für die nicht mehr in der persönlichen Vergangenheit gefangene Nachfolgegeneration der führenden Köpfe der Parteien war es doch nur zu leicht, zu verführerisch und zu lohnend, einfach in die ausgetretenen Trittsiegel ihrer Vorgänger hineinzustapfen, selbst wenn diese überwiegend für sie viel zu groß und ausgelatscht geraten waren.

Der Freundschaftskult mit den Pinkertonerben in der neuen Welt wurde, ohne auch nur im Ansatz darüber nachzudenken, übernommen, weiter gepflegt und weiter entwickelt, weil ja die Kassen so schön klingelten.

Es mag in Europa, in Deutschland einiges gesellschaftliche und politische Tun anders sein oder gewichtet werden, als im Lande des finanziellen Raubrittertums der Sachsens und Goldmans – in einem wesentlichen Verhalten gleichen die bundesdeutschen Neu- und Altpolitiker den US-amerikanischen Drahtziehern jedoch wie ein Ei dem anderen – beiden Gruppierungen ist das Wohl sowohl des eigenen wie auch des oder der anderen Völker auf dem Erdball völlig schnuppe. Für sie alle zählt ausnahmslos nur das eigene Ego.

Zum im politischen Sprachgebrauch geradezu überstrapazierten Begriff der Freundschaft noch ein paar erklärende Worte.

Einem Freund zeigt man sich auch schon mal ungeniert nackend – bei einem Freund, da stört auch nicht die etwa vorhandene Warze am Po, oder ein Silberblick. Ein Freund nutzt auch niemals irgendeine Schwäche eines Freundes zu seinem Vorteil.

So unbeschwert und unbedenklich sollte aber keine deutsche Regierung einer US-amerikanischen Administration begegnen, denn ein solches Freundschaftsverhalten, einen solchen Freundschaftscodex kennt man in den Machtzentralen am Potomac-River jenseits des Atlantiks nicht. Da kennt man nur sich selber und die unkontrollierte Machtgier.der Apparate und der sie leitenden Geister. Wer als Politiker ein solches stets bedenkt und dabei auch seine eigenen Unzulänglichkeiten nicht aus den Augen verliert, der wird sich hüten, jemals vor einem Vertreter einer anderen Staatsmacht auch nur ansatzweise seine Hose herunterzulassen. In Erinnerung der de Gaulle’schen Worte, dass Staaten keine Freundschaften kennen, sondern nur ihre eigenen Interessen wahren und vertreten, sollte ganz klar sein, dass es unter Politikern keine Freunde gibt, selbst dann nicht, wenn man auf oberster Ebene schon beim vertrauten Du gelandet ist..

ewaldeden2013-10-30

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Zu Besuch in der Realität…

Ich stand vor einem der stählernen Bankbeamten in der Kassenhalle eines Geldinstitutes und lauschte auf das Klickern im Inneren des seelenlosen Kundendienstlers, der mir so das Drucken meiner Kontoauszüge anzeigte. Ich musste mich notgedrungen einmal wieder näher mit den roten Zahlen auf den Papierchen befassen. Meine Kontrollauszüge lasse ich stets von dem schweigsamen und ausdruckslosen Gegenüber ausfertigen – der schaut mich nicht so arrogant tadelnd von oben herab, oder so bedauernd mitleidig lächelnd von unten herauf an, wenn es wieder einmal schön rot auf den Fähnchen leuchtet.

Urplötzlich riss mich der belustigte Ton einer rasiermesserscharfen Stimme aus meinen sinnigen Betrachtungen. Es war ein Ton, den zu hören ich liebe, wie wenn jemand versucht, mir eine Kette aus Stacheldraht um den Hals zu legen.

Er kam von schräg vor mir.

„Hallooooooooo … wo sind wir denn hier“ fragte großäugig und spitzohrig UND ziemlich laut amüsiert ein Bankmensch am Nachbarschalter einen Kunden, der klein und wie zerbrochen in Begleitung einer schwangeren jungen Frau, vor ihm an der, vom Modedesigner Bugozzoni, nach dem neuesten Trend für Geldinstitutseinrichtungen gestalteten Barriere stand. Ein gediegenes, blank poliertes und in das Exotenholz eingelassene Messingschild (oder war es aus Gold?) wies die Besucher dezent darauf hin.

Wo wir uns befanden, das wussten alle in der feudalen Halle des Geldinstitutes Anwesenden – die Kunden wie die Mitarbeiter.

Worum es zwischen den beiden Personen, oder besser den Dreien, dort am Tresen ging – DAS erfuhren alle die, die sich in Hörweite der Szene befanden, auch unverzüglich. Ob sie es nun wollten oder nicht. Daten- und Persönlichkeitsschutz schien dieser taillierte Krawattenschniegel in Diensten der Bank für etwas zu halten, das nur Kunden ab einer bestimmten Guthabenhöhe zustehen würde.

Die junge Frau an der Seite des Mannes war seine Tochter – das erfuhr auch jeder von dem „freundlichen“ Kundenberater, auch ungeachtet dessen, ob er es wissen wollte oder nicht.

 Es ging um etwas für die meisten der Umstehenden sicherlich ganz banales, für Vater und Tochter aber sichtbar wichtiges Anliegen.

Die Tochter war wegen eines Kleinkredites in die Bank gekommen, um die, für die zu erwartende Mutterschaft notwendigen, Anschaffungen tätigen zu können. Sie bat verzweifelt um eine äußerst bescheidene Summe, um die Anforderungen bewältigen zu können.

Dass man andere Menschen bitten sollte, wenn man von ihnen etwas erwartet oder erhofft, dass hatten die Eltern der schüchternen jungen Frau ihr schon Zuhause, und die Lehrer ihr bestimmt schon in der Schule beigebracht – dass man Bankmenschen erst flehentlich und mit Überbordschmeißen der eigenen Würde auf Knien um etwas bitten muß, bevor man vielleicht bei ihnen Gehör findet, da war das Leben gerade dabei, es sie zu lehren. Gehör hatte sie denn ja gefunden – das bankige Schlitzohr stand ja vor ihr – aber auch postwendend von eben diesem eine kalte Abfuhr kassiert.

Sie hatte schon einen Minimalkredit in der Tilgung, der aber in den letzten Zügen lag. Ein Auto, einen gebrauchten Kleinwagen hatte sie sich vor 2 Jahren zulegen müssen, um nach längerer Arbeitslosigkeit eine Arbeitsstelle im 20 Kilometer entfernten Nachbarort antreten zu können. DAS war der casus cnactus – die ihr durch den zusätzlichen Kredit drohende Überschuldung, wie ihr vorgehalten wurde.

Der Vater in ihrem Rücken bot der Bank seine Bürgschaft an, die sein Gegenüber, der ‚dipl. Betriebswirt’, wie es auf dem Brustschildchen zu lesen stand, mit dem lapidaren Hinweis, dass er, der Vater ja selber Schulden habe, und außerdem der Bank keine ausreichenden Sicherheiten bieten könne, unbehandelt ad acta legte.

Irgendwie hatten die Beiden da schräg vor mir schlechte Karten – und irgendwo hatte der Bankmensch ja nicht so ganz Unrecht mit dem, WAS er von sich gab, in punkto Soll und Haben oder Schuld und Bürgschaft – nur WIE und mit welchen Begleitworten er es sagte, dafür allein hätte ich ihn lebenslang aus dem Verkehr gezogen.

Verschuldet – UND zugleich für andere Bürge sein, DAS geht nicht …

das habe ich zumindest geglaubt, bis mich die Realität lehrte, dass dieser Grundsatz in unserem Lande nur für arme Schlucker gilt, nicht aber für die Oberschicht und für den Staat selber. Wobei der „Staat“ immer so etwas Anonymes ist, in dessen Namen sich JEDE Schurkerei ungestraft vollbringen läßt. An Beispielen in neuerer und mittelalter Geschichte mangelt es ja beileibe nicht. Da braucht man ja gar nicht bis nach Pilatus zurückschauen.

Die Verfehlungen von Koch, Kohl, Kiep, Lambsdorf, Schäuble und anderer Größen im Zuge so mancher Spenden- und Schmiergeldaffäre hat die Gesamtheit des Volkes immer wegstecken und verkraften können – nur DAS, was da jetzt im Zuge der europäischen Bankensanierung mit Zustimmung der Volksvertreter abgeht, DAS ist nicht mehr nur einfach wegzustecken – DAS kann auch nicht mehr verkraftet werden, nicht von der gegenwärtigen und nicht von den nachfolgenden Generationen der deutschen Bevölkerung. Unsere Kinder, Enkel und Urenkel werden verkaufte Generationen sein – von ihnen verhökerte, verschacherte, verratene Generationen sein, meine Damen und Herren „Volksvertreter“. Wenn das Verschludern deutschen Vermögens nicht gestoppt, nicht verhindert wird, dann werden die Parlamentarier der Jetztzeit in den Geschichtsbüchern von Morgen als des Volkes Verräter benannt werden. Und jetzt frage ich öffentlich, wie kann und wie darf jemand – ganz gleich ob Person, Institution oder Körperschaft – der schon mit zu mindestens 80% seines (fiktiven) Vermögens verschuldet ist solche immens hohen Bürgschaften zugunsten teils hochkrimineller Institutionen eingehen?

Es kann keiner – es DARF keiner tun – wer es in unserem Lande macht, ganz gleich ob als Privatperson oder als Klein- bzw. Mittelstandsunternehmer, der landet unweigerlich wegen Betruges, wegen eines Verbrechens, vor dem Kadi und wird entsprechend bestraft werden.

Zu recht, sollte man sagen – nur warum gilt dieses Recht nicht für diejenigen, die ein solches Recht, eine solche Ordnung, in unserem Staate etabliert haben – für die Regierenden und die Volksvertreter in den Parlamenten? Meine Damen und Herren Abgeordnete, meine Damen und Herren Regierende – kommen sie zur Besinnung, bevor man sie künftig Volksverräter nennen wird und nennen darf.©ee

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BAMF und mehr …

Wie hoch liegt eigentlich der Mist im Augiasstall Deutschland?

Zweifellos weiß die Rechte in den Parlamenten, in der Bundes- in den Landesregierungen nicht was die Linke tut, bzw der Kopf nicht weiß wohin ihn die Füsse tragen.

In der sonntagabendlichen Volksbelehrungsrunde der ARD unter Willscher Aufsicht bekamen Zuchauer und -hörer im Auditorium der Volkstiefschule öffentlich rechtlicher Rundfunk eine leichte Ahnung von der Höhe oder auch Tiefe der Dungmatte in den Einstellboxen der jeweiligen Stallungen. Die Matte unter den Füßen der darauf herumtrampelnden Akteure ist, wie es schien, bereits so massiv und hoch, dass sich ausnahmslos alle im Rund an den Deckenbalken der Stallungen schon die Köpfe stiessen.

Des Bundes(B)innenministers bajuwarischem Stallknecht Mayer trieb die permante Berührung der Hülle seines Denkapparates mit den Deckenbalken ersichtlich den Schweiß auf die Stirn – oder war es eher der Angstschweiß im Dauerwettbewerb mit dem ehemals Großmeister Dieter Thomas Heck um die schnellste Spreche in der Glotze zu unterliegen? Seine ständigen Versuche die Größe des Misthaufens kleinzureden trieben seinem Gegenüber, seines Zeichens zuständig für die innere (U)ordnung in einem der norddeutschen Augiasställe, zu einem Verwirrwortschwall nach dem anderen und zu irgendwie irritierenden Seitenhieben in jedwede Richtung. Dabei ging er in Koalition mit der Dame in Rot als Vertreterin der Grünen Bündnis 90er sogar soweit, dem Platzhalter der AFD – der sich übrigens bis auf zweimal wenige Worte vornehm bis schläfrig zurückhielt – für den Mist in den Stallungen verantwortlich zu machen, obwohl, wie es ja jeder im Lande und drumherum weiß, die konservativ orientierte Partei, die er in der Runde vertrat, erst seit einem relativ kurzen Zeitraum äppelnde Gäule als Pensionspferde in den ParlamentsBoxen zu stehen hat. bleibt für mich als interessiertem Bürge nur als Resümee zu dieser vertanen Stunde die wohl abgedroschene aber immer noch gültige Erkenntnis des Erich Maria Remarque: „Im Westen nichts Neues

 ©ee

ewaldeden2018-05-28

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Unsäglicher und unerträglicher Zynismus – Menschenverachtung PUR

Was jetzt Jens Spahn – der frischgebackene Gesundheitsminister von Angelas Gnaden
(da wurde übrigens wiedereinmal mehr der sprichwörtliche „Bock“ zum Gärtner gemacht)
mit seinen Äußerungen zu Hartz IV für einen kapitalen Bock geschossen hat,
DAS sprengt alle Grenzen des Verstehens und der Toleranz.
Bitte unterzeichnet ALLE die hier zugrunde liegende Petition – laßt sie zu einem Sturm anwachsen
der diesen Spahn und andere gleichgesinnte Charaktere von der politischen Bühne fegt.

Lieber @JensSpahn, leben Sie für einen Monat

vom HartzIV-Grundregelsatz!

Da lebt ein „Spahn“ im irren Wahn
und wütet mit des Satans Kräften,
als Besorger von des Teufels Taggeschäften.

Gefördert von Pastorens Töchterlein,
die nie erlebt was Armut ist,
die selber lebt im Sonnenschein –

auch wenn der nur ein Haufen Mist.

Sie hält sich „Spahn“, den Menschverhöhner,
als Schutzschild, ja als „Rechtsverwöhner“
gegen Teilparteies Streben
der ihr will ans Überleben.

Auch wenn sie glaubt Spahn kaltgestellt,
wie sie es oft schon inszeniert
der Bursch’ ihr in den Rücken fällt
dass ihr das Blut zu Eis gefriert.

Da hilft ihr auch kein lamentieren –
da schützt auch kein“ das wollt ich nicht“ –
ich wünscht ihr möge das passieren
wovon der Spahn verächtlich spricht.

ewaldeden2018-03-13

©ee

Versteht’s dass ich’s nochmal erwähne –

wo gehobelt wird da fallen Späne,
also setzen wir den Hobel an
und hobeln fleißig Span um Span
von den fallend’ Spänen eines
wird’s dann ein „Spahn“ sein, ein ganz kleines –
mit Kehrschaufel und Spänebesen –
schwupps in den Ofen …
das ist’s dann mit dem „Spahn“ gewesen …

©ee

ewaldeden2018-03-15

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Ich mag es nicht glauben …

 

Einundneunzig (91) von hundert Menschen in unserem Land haben zu Politikern und Regierungsmitgliedern kein Vertrauen mehr. Das ist bei Umfragen in Deutschland an den Tag gekommen.

Was ist los in unserem Land? Was sind wir Deutschen eigentlich für ein Menschenschlag, dass wir Menschen denen wir nicht vertrauen, über unser Leben, über unsere Nächte und unsere Tage bestimmen lassen?

Das ist in meinem Sinne gerade so, als wenn Banker die Schlüssel für ihre Tresore einer Bande von Panzerknackern zu Verwahrung anvertrauen würden.

Nun wird sicher der eine oder andere einwerfen, dass ein solches Handeln äußerst widersinnig wäre – und doch garantiert kein Banker so beschränkt oder gar geistesgestört sei. Der Verstand hat da gewiß recht – doch, WARUM machen wir genau DAS, und geben unser Leben in die Hände von Individuen, denen wir nicht vertrauen?

Vertrau auf Gott und leg Dein Leben in des Herrgott Hände – so hat man es uns zu unserer Kinderzeit in den Sonntagsschulen beigebracht. Wer hat diesen Leitsatz wohl umgedreht? Das kann doch nur der Teufel gewesen sein.

Dass es zu recht ist, Politikern und Regierungsmitgliedern zu misstrauen, das beweisen uns diese Brüder und Schwestern doch nachhaltig und Tag für Tag aufs Neue, indem sie mit Geldern die ihnen nicht gehören, in der Weltgeschichte nur so um sich werfen – indem sie des Volkes Eigentum mit beiden Händen verschludern – indem sie das deutsche Volk überall auf der Erde zur Interessenswahrung anderer Staaten in kriegerische Auseinandersetzungen hineinziehen lassen, in denen wir nun rein gar nichts verloren, geschweige denn zu suchen haben.

Da läßt man uns Deutsche die Löcher in den durchgelatschten Socken der anderen Nationen stopfen – ja, erniedrigender noch … man schiebt den anderen reichlich Euros für neue Strümpfe zu, wenngleich bei uns im Lande das Geld vielerorts nicht einmal mehr für das billigste Stopfgarn reicht.

Und um DAS zu verstehen – da reicht mein kleiner Verstand scheinbar nicht mehr.©ee

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Asozialer Marokkaner,

friedgestörter Afrikaner,

hat nicht Platz in uns’ren Breiten –

darüber gibt es nichts zu streiten.

 

Er gehört in krudes Dunkelland

auch da wohl noch an Kett’ und Band.

 

Krakeelt er noch so unverfroren,

mag er auch noch so sehr drob fluchen –

er hat hier einfach nichts verloren,

er hat hier schlichtweg nichts zu suchen.

 

Die Reise übers Mittelmeer

fällt seinesgleichen doch nicht schwer –

drum lasst ihn in die Sonne reisen –

tut einfach ihn des Land’s verweisen.

 

Weil nämlich diese Art von Bürger

sich stets erweist als Volkes Würger.©ee

 ewaldeden2018-05-16

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Der Wert der Arbeit in der Wertegesellschaft
oder die Verschiebung der Wertschöpfung zugunsten des spekulativen Kapitals.

 

Der luderliche Umgang der Machthaber in den (zumeist europäischen) sozialistischen Staaten des 20. Jahrhunderts, mit den als Kommunismus bekannten Grundideen von Marx und Engels, hat nach dem Zusammenbruch dieser Regierungsform – zuvorderst in Europa – eine Renaissance des britischen „Manchester-Kapitalismus“ der übelsten Sorte ermöglicht.
Alles Errungene hinsichtlich des Lohnes und der Absicherung im Krankheitsfall und im Alter, worauf besonders die Deutschen seit Bismarck stolz sind – HALT – da sollte ich jetzt besser stolz WAREN sagen, denn nicht erst seit der Schröderschen Einkommens-Zerstörungspolitik; mit der Kennung Hartz IV; hat sich jede deutsche Regierung an der sozialen Sicherung der arbeitenden Bevölkerung schadlos gehalten.
Während Kaiser und Führer noch soviel ‘Anstand’ besaßen – zumindest scheinbare Pfand- oder auch Sicherungswerte zu schaffen, so sieht es mit dem Tun der diesen nachgefolgten Regierungen erheblich anders aus – erheblich böswilliger, was die Sicherheit und Solidität der bundesdeutschen sozialen Sicherungen angeht.
Wurde das Bismarcksche Rentensystem von 1889 schon Eingangs der frühen 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts von Adenauers Konrad seiner (vermeintlichen) inneren Stabilität weggeführt, indem er in den Gebäuden der Rentenversicherungen die starren Tragwerke entfernte, und das gesamte Rentensystem auf das flexible sog. Umlageverfahren umstellte (auch wenn es von den damaligen Bonner Parlamentariern mit Mehrheit gebilligt wurde, war es allein schon aus dem Adenauerschen Beweggrund heraus ein zumindest fragwürdiger Umbau).
Mit diesem Umbau kaschierte und verdeckte der Rhöndorfer Alte und Herr des ‚Haus Neuerburg’ (mit Wissen und Billigung anderer Poltitgrößen, wie Strauß, Brentano, Heuss u. a) die Entnahme der für die Anschaffung der ersten US-Starfigther Staffeln für das wiederbelebte Militär benötigten Summen aus dem Grundstock der Rentenversicherungen.
Das blieb aber keineswegs ein einmaliger Griff in die soziale Versicherungskasse. Begründet mit und ermöglicht durch die Umstellung auf das Umlageverfahren, dienten die Rentenversicherungsgelder in stetig steigendem Maße zur Erfüllung politisch bedingter und gewollter andersweitiger staatlicher Leistungen.
Im Bismarckschen Gesetz zur Sicherung der arbeitenden Bevölkerung bei Invalidität und im Alter steht von allem diesen nichts geschrieben. Nicht einmal der kleinste Hinweis in diese Richtung der Zweckentfremdung findet sich da.
Was allerdings dort steht, das wird so manchen Zeitgeistigen von Jetzt sicherlich verwundern – ein Anspruch auf Gewährung von Altersrente ist in der niemals veränderten Urfassung nämlich erst mit Vollendung des 70sten Lebensjahres der Versicherten gegeben. Auch da ist man offenbar bestrebt, den Standard der frühgeschichtlichen Industrialisierung des späten 19. Jahrhunderts wieder herzustellen.
Auf die Adenauersche Umlageweise hin (sein Motto: Kinder werden immer geboren) wurde in der Folgezeit, schon fast perfekt, über einen langen Zeitraum der Staatshaushalt geschönt, entlastet oder auch frisiert. War es Anfangs nur eine Adenauersche „Spitzenidee“ im Sinnen, wie man ohne den Staatshaushalt zu belasten, die Moneys für der Amis ihre Todesflieger hernehmen könne, der dann prompt und äußerst erfolgreich die schnelle Umsetzung folgte, so wurde es ganz schnell zum Standardhandeln aller bisherigen politischen Machtinnehaber.
Meines Wissens hat in der langen Zeit des sich ‚ständig aus den Rentenkassen bedienen’ kein Politiker – gleich welcher Coleur, kein Funktionär irgendwelcher Sozialverbände und auch kein Arbeitnehmervertreter, von welcher Gewerkschaftsseite auch immer, dagegen irgendeinen Einwand erhoben.
Meine Erkenntnis aus jahrzehntelanger Beobachtung der Entwicklung – und da besonders im Gewerkschaftsbereich – ist die, dass nicht „die Gewerkschaften“ sondern „die Gewerkschaftsführer“ kläglich, aber nicht unbewusst, versagt haben. Und das nicht nur die Sozialversicherungen betreffend.
Das jahrzehntelange Versagen, die immerwährende Unfähigkeit – besser benannt wäre es noch als ein bewusstes in die Irre führen oder als die schlichte Unwilligkeit der Gewerkschaftsführer – die Interessen der Gewerkschaftsmitglieder zielgerichtet zu vertreten, das wäre bei praktizierenden Advokaten schon gleichzusetzen mit Mandantenverrat.
Die Spitzenfunktionäre der bundesdeutschen Gewerkschaften haben sich nicht vom Saulus zum Paulus, sondern entgegengesetzt vom Paulus zum Saulus gewandelt. Sie haben sich in der Mehrheit zu einem Spagat hinreißen lassen, der irgendwann jedem, der ihn ausführt, unweigerlich den Schritt zerreißt.
Mit der Gründung von eigenen Großunternehmen und mit dem Einzug in Verwaltungs-, in Aufsichtsräte und Vorstände von Unternehmen und Kapitalgesellschaften haben sie allesamt in dem Augenblick ihre Unschuld verloren, als sie dem Geruch des Geldes erlagen.
Eine verlorene Unschuld bekommt erfahrungsgemäß aber keiner mehr zurück. Selbst mit den besten Kunstgriffen nicht.
Fatal wurde es dann mit der endgültigen Freigabe der Seelenverkäufer-Mentalität der Vollbeschäftigungsjahre und deren Ausdehnung auf den gesamten Arbeitsmarkt während der Schröderschen Regierungszeit.
Waren es in den Anfangsjahren der Leiharbeiterzeit hochprofitable und unter Fachkräftemangel leidende Unternehmen und Betriebe der produzierenden Gewerbe im Lande, die Leiharbeiter als probates Mittel zur Überwindung von Arbeitskräfte-Engpässen nutzten, so ist gegenwärtig keine Sparte des Arbeitsmarktes mehr davon ausgenommen.
Sklavenhandel ist wieder gesellschaftstauglich gemacht worden.
Ich kann mir gut und absolut vorstellen, dass auf Empfängen von Managern schon wieder mit der Anzahl der Sklaven in den jeweiligen Konzernen geprotzt wird.
Die größten und umfassendsten sozialen Härten und Ungerechtigkeiten finden sich gegenwärtig und mit rapide ansteigender Tendenz im weichen Handwerk sowie auf dem Dienstleistungssektor.
Während die Verantwortlichen in den „Zupackgewerben“ noch – wie zum Beispiel in der Metall- oder der Elektroindustrie – den bei ihnen beschäftigten Leiharbeitern zumindest (fast) gleichwertige Entlohnung zugestehen, sieht es dagegen in den Dienstleistungsgewerken der Republik von A bis Zett mehr als trübe aus. Und nicht nur trübe für die betroffenen Beschäftigten direkt, sondern es ist auch in äußerstem Maße allgemein- und den Staat schädigend.

Die Ausbeutung der unteren Klasse der arbeitenden Bevölkerung hat sich in Windeseile zu einem alles vernichtenden Flächenbrand entwickelt, der selbst vor kirchlichen oder gemeinnützigen Hilfswerken, sowie dem kompletten privaten und öffentlichen Gesundheitswesen nicht halt gemacht hat.
Selbst Diakonische Werke – als Einrichtungen einer großen nichtkatholischen christlichen Kirche – scheuen zum Beispiel nicht davor zurück, ihrem zumeist pflegendem Personal zu kündigen, um den gekündigten Betriebsangehörigen dann in einem Atemzug einen alternativen Verbleib am gewohnten Arbeitsplatz anzubieten – nämlich das überwechseln als Arbeitnehmer in eine, vom bisherigen Arbeitgeber eigens dafür gegründete Leiharbeiteragentur.
Vorreiter oder besser gesagt der „Tabubrecher“ für diese Entwicklung war ein Diakonisches Werk im rheinischen Westfalen.
Als der Damm der im Glauben begründeten Zurückhaltung erst einmal gebrochen war, überspülte die scheußlich anrüchige Flut in Windeseile das ganze Land.
Es hatte den Anschein, als hätten die Aasgeier in den Institutionen hinter jedem Kreuz auf den Moment, in dem die Mauer fiel, gelauert.
Ich hatte angesichts der Geschehnisse in diesem Bereich oftmals das Gefühl, ein ‚Schlecker’ mit seiner menschenverachtenden Personalstrategie wäre –zigtausend mal geklont worden
Der einzige Preis, den die, vom Arbeitsplatzverlust bedrohten Arbeitnehmer stets dafür zu zahlen haben, ist die Preisgabe des rechtlich geschützten Arbeitsplatzes mit seiner gesicherten tariflichen Lohngarantie. Das Ergebnis sind dann Löhne und Gehälter, deren Höhe (oder Tiefe) die zwischen den, im Grundgesetz festgeschrieben und zuständigen, Tarifpartnern ausgehandelten Bezahlkriterien für Arbeit um Längen hemmungslos und ohne Untergrenze unterläuft. Auf die Weise wird jedes Tarifrecht zu einer Farce, und das Grundgesetz zu einem zahnlosen Tiger, der seine Sippe gegen keinerlei Angriffe mehr zu schützen vermag.
Im Alltag ist es dann oft so, dass ein Teil der bei sozialen Hilfswerken beschäftigten Mitarbeiter trotz des Lohnes den sie, selbst bei Vollzeitbeschäftigung, von ihrem Arbeitgeber erhalten, als sogenannte „Aufstocker“ zum einen im löchrigen Hartz IV Netz landen und zum anderen nach ihrer Arbeitszeit in der Suppenküche oder an der Armentafel ihres jeweiligen Arbeitgebers anstehen können, oder gar müssen, um ihre Kinder satt zu bekommen. Wäre ich ein Zyniker, dann würde ich jetzt in Anlehnung an eine alte Volksweisheit sagen:

Man trifft sich am Tage häufig zweimal.©ee

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Medienmacht SPD

Angesprochen auf die umfangreichen Beteiligungen der Partei an deutschen Medienunternehmen, bekommt man zu hören, dass das alles so doll gar nicht sei. „Die SPD sei nur eine mittelgroße Verlegerin“, wird dann versichert, und umschreibt damit elegant den Tatbestand, dass die SPD als Partei allein an regionalen Zeitungsverlagen beteiligt ist, die täglich rund 2,5 Millionen Exemplare verkaufen.
Das „rote Imperium“, wie die „Neue Zürcher Zeitung“ es nennt, wird im Wesentlichen von der SPD-eigenen Holding Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG) organisiert. Über sie ist die SPD an 22 regionalen Zeitungen sowie an 16 Hörfunksendern beteiligt. Unter anderem hält die DDVG 26 Prozent an der Verlagsgesellschaft Madsack („Hannoversche Allgemeine“), 30 Prozent an der Coburger Druck- und Verlagsanstalt Neue Presse, 30 Prozent am Frankenpost Verlag in Hof, 99,875 Prozent an der Karlsruher Druck- und Verlagsgesellschaft Südwest und 100 Prozent an der Hamburger Stadtillustrierten Verlagsgesellschaft sowie indirekte Anteile an der „Sächsischen Zeitung“, der „Leipziger Volkszeitung“, der „Westfälischen Rundschau“, der „Dresdner Morgenpost“ und dem „Göttinger Tageblatt“.
Bei den 5 letztgenannten Presseorganen besitzt die SPD zudem ein Vetorecht bei der Ernennung der Geschäftsführer.©ee

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Meine Betrachtung von vor 3 Jahren …

und das Feuer ist nicht kleiner geworden …

 Die europäische Apokalypse …

Allein in Libyen warten über eine Million Menschen aus den afrikanischen und weltweiten anderen Elendsgebieten auf eine Passage an Bord irgendeines, von kriminellen Schleusern gecharterten und maroden Seelenverkäufers. Körperliche, seelische und oder wirtschaftliche Not hat sie ihrer Heimat den Rücken kehren lassen.


Sie alle wissen, daß ihre Reise statt in einem erhofften (und vermeintlich) sicheren europäischen Hafen direkt in der nassen Tiefe des Mittelmeeres enden kann. Dann fänden sie im Tode nicht einmal einen Platz an der Seite ihrer Ahnen. Selbst das nehmen sie in Kauf. Wie unendlich groß muß das tägliche Leiden in ihren Heimaten sein, dass Menschen, dass Mütter und Väter sich und oftmals auch ihren Kindern so etwas antun.
Wie groß muß angesichts dieser Entwicklung, in den Ländern denen sie zustreben, in den Köpfen derer die grundlegend etwas ändern könnten, die gefühllose Gleichgültigkeit gegenüber eines zum Himmel schreienden Elends sein – eines Elends welches seinen Ursprung in der kolonialen Unterwerfung und Ausbeutung durch vergangene und gegenwärtige europäische Staaten und Gesellschaften hat. Zweifellos müssen auch die christlichen europäischen Kirchen sich ihren Anteil daran zuschreiben lassen. Ihr Fehlverhalten in der älteren Vergangenheit und außerhalb ihrer Mutterländer hat den gegenwärtigen massiven Anstieg des radikalen Islamismus zur Folge. Europa bekommt eine Rechnung präsentiert – oder treffender gesagt, bekommt Europa das heimgezahlt, was es in Jahrhunderten weltweit angerichtet hat. Europa wird brennen – so habe ich es einmal geschrieben, noch bevor der sog. „Afrikanische Frühling“ im Norden des schwarzen Kontinentes seine ersten Knospen trieb. Das Libysche „Blütenmeer“ wuchs inzwischen zu einem von Staat zu Staat und von Kontinent zu Kontinent springenden Flammenmeer. Und überall dort, wo auch nur der kleinste Funke der Glut hinsprang, fachte ihn ein heftiger Wind von jenseits des Westenwassers, der kriegstreibende Sturm von den Ufern des Potomac-River zu einem alles vernichtenden lodernden Feuer an.


Das hegemoniale Machtstreben, der zu Zeiten unserer Ahnen in das nordamerikanische Indianerland eingefallenen Europäer niederer sozialer bzw. moralischer Herkunft, hat von Anbeginn der Gründung der USA keinen Deut von seiner Agressivität und Rücksichtslosigkeit verloren. Solange die europäischen Nationen sich nicht aus dem lähmenden Bannkreis dieser Neueweltengländer zu lösen imstande sind, solange wird auch das verheerende, die Welt zerstörende Feuer nicht erlöschen. Aus der Asche wird dann irgendwann eine neue Welt, ein neuer Phönix, entstehen. Nur hat die heutige, die alte Welt hat nichts mehr davon.©ee 

ewaldeden2015-04-20

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