Veröffentlicht in Ewald Eden, Gedankenflüge, Tageslichter

„Hannes Padd“ alias „ee“

Kirche, Glaube & mehr…

© ee

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Veröffentlicht in Christin v. M., Satzflüge, Tageslichter

Sonntagsklänge.

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Sonntagsklänge.

Wenn der Tag neu grau umfangen
neblig feucht aus Wäldern steigt
und die Sonne blass verhangen
gähnend noch am Himmel weilt
wenn der Glockenturm nicht sichtbar
dröhnend guten Morgen schreit

dann erwachen Mensch und Tier.

Lös ich dir dann Worte “ dichtbar „
nütze die Gelegenheit
um mit Freude zu gestalten
Stund um Stunde zu verwalten
Buntes in den Tag zu bringen
fangen Vögel an zu singen

farbig wird der Tag dann mir.

© Chr.v.M.

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Zeichnung bei der jungen begabten Künstlerin Kenny Anders

Veröffentlicht in Christin v. M., Satzflüge, Tageslichter

ein sonntagsstrauss für dich.

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ein sonntagsstrauss für dich.

prall duftige pompons
zartgetupfte blütenblätter
rosarote nelkenschönheiten
zwischen träumenden röschen
romantische blüten in pink
geballte ladung im liebesnicken

bourdeaux küßt gelb und champagner
spitzen gefranst, fedrig gezupft
ein rausch mit rosa
mädchenhaft verträumt
und süß die götterdüfte
betörend die versuchung

mit farbigem saum
dicht an dicht gedrängt
in der rauchglasvase
ein charmantes sonntagssträußen
an meinem fenster
nur für dich.

© Chr.v.M.

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manche Bilder

wie auch hier sind  nicht unbedingt von mir

nehme sie von https://pixabay.com/de/

sind sie dort doch kostenfrei !

 

Veröffentlicht in Christin v. M., Satzflüge, Tageslichter

Septemberwetter.

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Septemberwetter.

An manchen Tagen grau wie diesen
weht Wind mir alle Blätter bunt.
Petrus muß alle Blumen gießen
Septemberwetter
nicht`s läuft rund.

Auf Sonnenschein muß ich verzichten.
Herbsttage sind dann weitaus besser.
Das Unkraut sprießt in meinem Garten
die Arbeit dort, kann nun noch warten
Oktober wird`s dann besser richten.

Bald flüstert mir das Laub Geschichten.
Von Schmetterlingen, Bienen, Käfer,
von Früchten prall und süß und Schäfer
die ihre Herden landein trieben
an manchen Tagen so wie diesen.

Drum klag ich nicht genieß das Wetter
und was nicht rund läuft mach` ich grade
dann scheint der Tag mir auch bald netter
schieb weit weg dieses Wörtchen SCHADE
denn Regen kann Frau auch genießen.

Sie
braucht
nicht mehr
im Garten
gießen .

© Chr.v.M.

Veröffentlicht in Ewald Eden, Satzflüge, Tageslichter

Der Weg nach Hause: ein neuer Anfang

Der Weg nach Hause:

ein neuer Anfang.

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Ein Wink des Schicksals bewog Väterchen Wassili eines Tages, die alten Spuren aufzunehmen. Ein, im Zuge der politischen und wirtschaftlichen Veränderungen aufgetauchtes, Werbeschild einer friesischen Bierbrauerei im Sankt Petersburger Stadtbild gab den Anstoß dazu. JEVER Fass und JEVER Pilsener leuchtete in großen grünen Buchstaben von einer Hausfassade. Leicht ist es ihm nicht gerade gemacht worden, die fast verwehten Spuren wieder sichtbar zu machen. Aber es ist ihm gelungen. Nach drei eindrucksvollen Besuchen in Deutschland war es dann soweit. Ein ganzes Jahr ist schon verstrichen, seit aus Wassens, einem kleinen Ort in Friesland, die Einladung an Katharina zu einem längeren Aufenthalt gekommen ist. Ein Jahr waren anschließend die Papiere durch die Amtsstuben gelaufen – dabei so manchen Rubel hinter sich lassend. Keine Reise ist umsonst – und im weiten Russland läuft der Amtsschimmel ohne Taler eben noch etwas sehr viel langsamer. © ee

Es gibt Bücher die liest man nicht einfach so um die Sätze schnell wieder zu vergessen . Diese Buch klingt nach und wer so liest wie ich nimmt es nochmals zur Hand blättert die Seiten wieder und wieder um und lässt den Text wirken.

Mein Freund Ewald Eden hat hier sein Meisterstück geschrieben. Lest selber :

 

zu erhalten bei Amazon : der Weg nach Hause

als Taschenbuch 7.90 Euro

als Kindle Edition 3.09 Euro

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Grenzen . . .

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Grenzen . . .

Was ist es das uns wortlos macht
ist es das Heut der Himmel lacht

oder ist es nur das Staunen
über unseres Schöpfers Launen

wir können forschen, spüren, machen,
erfinden schon die tollsten Sachen

viele Dinge dieser Welt
bekommen wir trotzdem nicht für Geld

auch wenn wir es nicht akzeptieren
und wenn wir noch soviel probieren

die Liebe bleibt ‘ne Himmelsmacht
die nur der Herrgott möglich macht.

© ee

Veröffentlicht in Ewald Eden, Poesie, Tageslichter

Morgentliche Momente.

Morgentliche Momente.

Die Luft, sie atmet Morgenkühle –
noch schläfrig von der langen Nacht.
Mach deine Sinne frei und fühle
wie einer über alles wacht.

Von Osten kommt ein gold’ner Schimmer –
kündet uns den neuen Tag,
so läuft es schon – von einst bis immer
begleitet nur vom Stundenschlag.

Wolken auch mal Schatten werfen –
die Welt mal grau in grau erscheint –
Wechsel uns die Sinne schärfen –
die Trauer uns auch mal vereint.

Doch größer sei die Heiterkeit,
wachsend stets aus frohem Herzen,
besiegt sie immer alles Leid .
So sanft wie warmes Licht von Kerzen.

©ee